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DAS GEHEIME FENSTER

DAS GEHEIME FENSTER

Regie David Koepp

Kritiken • DAS GEHEIME FENSTER

30. April 2004 | DAS GEHEIME FENSTER • Kritik • Die Tageszeitung

Der Film wird durch Johnny Depp vor der Belanglosigkeit gerettet, stellt Andreas Busche fest. Der Film ist "ein weiterer Höhepunkt in einer Reihe kongenialer Johnny-Depp-Performances. ... Es bereitet ein unbeschreibliches Vergnügen, sich auf Depps Spiel der Selbstmythifizierung einzulassen. ... Das Bemerkenswerte an DAS GEHEIME FENSTER ist, wie rückhaltlos sich Depp auf seine Intuition verlassen kann, je haarsträubender die Drehbücher, mit denen er zu arbeiten hat, werden. Im Zweifelsfall rettet er alleine einen ganzen Film. In "Das Geheime Fenster" steht ihm mit John Turturro allerdings ein ebenbürtiger Partner zur Seite."

29. April 2004 | DAS GEHEIME FENSTER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Leider war der Überraschungscop am Ende nur einer für die Hauptfigur, keiner für Michael Kohler. "Doch bevor sich die Durchschaubarkeit des Films als sein wesentlicher Makel entpuppt, liegt darin zunächst einmal seine Stärke. Weil sich die Geschichte letztlich von selbst erzählt, kann sich David Koepp auf die Darstellung ihrer Mechanik konzentrieren. Seine besten Augenblicke hat Das geheime Fenster als erläuternde Stilübung." Der Film ist "gefundenes Fressen für Johnny Depp, der mit melancholischem Blick und sorgsam verwuscheltem Haarschopf auf geradezu ungebührliche Weise dem Klischee des in seiner Welt verlorenen Schriftstellers entspricht."

28. April 2004 | DAS GEHEIME FENSTER • Kritik • Berliner Zeitung

Die Zusammenhänge sind zwar kompliziert, aber für Bert Rebhandl bliebt der Film übersichtlich. Der Regisseur "fügt ein Detail an das nächste, in eleganten, farbenfrohen Einstellungen. Er erzählt mit der Sorgfalt des Drehbuchautors." Johnny Depp spielt die Hautfigur mit kühler Gereiztheit.

2004 | DAS GEHEIME FENSTER • Kritik • film-dienst 09/2004

Holger Römers ist vom Hauptdarsteller begeistert. Johnny Deeps Komik basiert "auf einer betont reduzierten Mimik als Kontrastfolie für beiläufig eingestreute Clownerien. So beschränkt sich Depp über weite Strecken darauf, die Mundwinkel hängen zu lassen und miesepetrig in die Kamera zu blicken." Allerdings läßt der Regisseur Orginalität vermissen. "Dass keinerlei Spannung aufkommen will, liegt auch am Hauptdarsteller, der die Genre- Zugehörigkeit des Films ignoriert und mit seinem Spiel buchstäblich zur (Ent-)Spannung beiträgt. Doch wahrscheinlich ist Depp das Beste, was diesem müden Stoff passieren konnte. Zu dumm nur, dass auch er sich der vorhersehbaren dramatischen Zuspitzung des Plots nicht entziehen kann."

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