Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

KILL BILL - VOLUME 2

KILL BILL - VOLUME 2

Regie Quentin Tarantino

Kritiken • KILL BILL - VOLUME 2

28. April 2004 | KILL BILL - VOLUME 2 • Kritik • SPIEGEL Online

Rüdiger Sturm führt ein Interview mit dem 67-jährigen "Kung-Fu"-Darsteller David Carradine.

22. April 2004 | KILL BILL - VOLUME 2 • Kritik • Frankfurter Rundschau

Holger Römers hätte es nach dem Teil 1 nicht für möglich gehalten, aber der Regisseur und Drehbuchautor ist "allen Ernstes bemüht, seinen Figuren den Anstrich des Tragischen zu geben. Das muss freilich scheitern, weil der hermetische Kosmos dieses Films jeglichen Kontext entbehrt; ... Doch paradoxerweise führt uns gerade dieses Manko noch einmal die unbestreitbare Stärke des ersten Teils vor Augen: Beatrix und Bill mögen grelle Cartoonfiguren bleiben, und ihrem Handeln mag jeder Kontext fehlen. Aber Tarantinos Einfallsreichtum, Verve und große handwerkliche Sorgfalt haben uns plausible Charakterisierungen und Motivation gar nicht vermissen lassen."

22. April 2004 | KILL BILL - VOLUME 2 • Kritik • Die Zeit

"Im Grunde ist KILL BILL - VOLUME 1 + 2 eine einzige große sarkastische Familienzusammenführung", meint Katja Nicodemus. "Aus Pop und Filmgeschichte extrahiert dieser Regisseur Geschichten und Figuren, die um die tiefe Wahrheit der trivialen Formen wissen. Gerade weil die Tarantino-Welt keine andere poetologische Grenze kennt als das Kino selbst, erwächst ihren Bewohnern eine ungeheure Freiheit."

22. April 2004 | KILL BILL - VOLUME 2 • Kritik • SPIEGEL Online

Für Oliver Hüttmann erweist sich der Regisseur mit seinem "blutig-brutalen, aber unnachahmlich brillanten Streifzug durch Genres und Gefühle" trotz so mancher Nörglern "als bester Regisseur der Gegenwart". Mit einigen Sequenzen "befindet sich Tarantino auf dem Höhepunkt seiner Könnerschaft. Hier zeigt er eine Sensibilität, die man hinter der Eleganz seiner Kompositionen und der Coolness seiner Charaktere oft nur vermutet hat. ... Jede Einstellung in "Kill Bill" ist eine Liebeserklärung an die Vorbilder und ihre Visionen, selbst wenn die geschmacklos sind. Tarantino hat ein sicheres Gespür für markante Bilder, typische Merkmale und Herzstücke eines Films oder Genres."

21. April 2004 | KILL BILL - VOLUME 2 • Kritik • Die Tageszeitung

Wie erwartet ist Georg Seesslen begeistert. "Der zweite Teil von "Kill Bill" jedenfalls ist ganz und gar nicht einfach more of the same und kann getrost auch auf die Überbietungsstrategien von Sequels verzichten, wie wir sie gewohnt sind. Tarantino (dieses arrogant grinsende Arschloch) kann es sich sogar leisten, den Motor herunterzuschalten und sich bedächtiger als zuvor zu bewegen. Der Tonwechsel gegenüber dem offenen Ende des ersten Teils könnte kaum radikaler sein. ... Die Geschichte fängt also sozusagen noch einmal neu an - insofern, als wir Bill nicht mehr als den fernen, sadistischen Bösewicht ansehen, sondern als einen gefährlichen Kerl mit Gefühlen. Jetzt wissen wir, dass das Massaker eine Folge nicht des Hasses, nicht der Berechnung, sondern eine der Liebe war. Wie es der Tragödie angemessen ist."

21. April 2004 | KILL BILL - VOLUME 2 • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Julian Hanich ist der Film eine Enttäuschung. "Im Rückblick sieht sich der erste Teil gleichzeitig auf- und abgewertet. Aufgewertet, weil er deutlich besser ist als der zweite Teil. Abgewertet, weil seine vielen Versprechen nicht eingelöst werden. ... Gleichzeitig folgt nichts Neues. Die im ersten Teil angeschobene Handlung bringt Tarantino auf den zuvor ausgelegten Schienen mit mehreren Rückblenden sicher, solide und überraschungslos nach Hause. Nur rollt "Vol. 2" noch ein wenig lustloser und langatmiger."

2004 | KILL BILL - VOLUME 2 • Kritik • film-dienst 09/2004

"Durch die Segmentierung ergibt sich die Möglichkeit einer differenzierteren Gesamtkonzeption", meint Claus Löser. Dem Regisseur ist "ein an Absurdität und Understatement kaum zu überbietendes Filmende gelungen". Zugleich liefert der Kritiker auch eine Interpretation des Finales: "Das Filmende kann deshalb metaphysisch als Eintritt der Heldin in eine transzendente Dimension gelesen werden. Oder als erfolgreich abgeschlossene Therapie, die eine Loslösung von traumatisch besetzten Beziehungen ermöglicht. ... So erweist sich KILL BILL - VOLUME 2 überraschenderweise zuletzt als Familienfilm.".

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,35981