Barbara Schweizerhof sind "Männer in Lebenskrisen ... eines der schönsten Filmthemen überhaupt". "Wie die Freunde in ihrem Leben, so kann sich der Zuschauer darauf verlassen, dass, egal was dem Einzelnen passiert, alsbald eine Viererszene folgt. Ob im Freizeitdress beim Fußballgucken, in Arbeitskleidung in der Mittagspause oder in schwarzem Tuch bei der Hochzeit einer Tochter, stets geben die vier gemeinsam ein gutes, stimmungsvolles Bild ab. Dabei mag es kamera-technisch gar nicht so einfach gewesen sein, derartig oft vier Personen gleichzeitig in Szene zu setzen."
Rolf-Ruediger Hamacher lobt die Darsteller, die bisher nur Nebenrollen spielen durften, hier aber richtig auftrumpfen. "Obwohl die Freunde im Mittelpunkt stehen, lässt Esposito die Frauen nicht zu Stichwort-Geberinnen verkommen. Im Gegenteil: Sie und ihre Stärken bringen die Männer letztlich zur Einsicht, dass die Liebe das Wichtigste im Leben ist. ... Der Blick in die Herzen der Männer ist ein erwachsener, berührt in seinen traurigen und melancholischen Momenten, ohne sentimental zu sein, und lässt ohne Schadenfreude über ihre Unzulänglichkeiten schmunzeln."