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E.K.G. EXPOSITUS (DIE ÖFFENTLICHEN UND DIE KÜNSTLERISCHEN MEDIEN)

E.K.G. EXPOSITUS (DIE ÖFFENTLICHEN UND DIE KÜNSTLERISCHEN MEDIEN)

Regie Michael Brynntrup

Kritiken • E.K.G. EXPOSITUS (DIE ÖFFENTLICHEN UND DIE KÜNSTLERISCHEN MEDIEN)

16. April 2004 | E.K.G. EXPOSITUS (DIE ÖFFENTLICHEN UND DIE KÜNSTLERISCHEN MEDIEN) • Kritik • Die Tageszeitung

Diedrich Diedrichsen bringt es wie folgt auf den Punkt: "Dieser Versuch, den Filmemacher als einzelne handelnde Person jenseits institutioneller und industrieller Zusammenhänge aufzusuchen, widerspricht aber in ihrer Hinterhofromantik der bereits vorgeführten Problemkonstellationen. Man kann schlecht hinter die Probleme zurück, die damit zu tun haben, dass Film eine arbeitsteilige Kunst ist. Wenn man also nicht zwischen den künstlerischen und den öffentlichen Medien steht, sondern die einen gut und unkorrupt sind, die anderen aber bloß die Verlängerung der Institutionen repräsentieren, wo ist dann das Problem?"

15. April 2004 | E.K.G. EXPOSITUS (DIE ÖFFENTLICHEN UND DIE KÜNSTLERISCHEN MEDIEN) • Kritik • Der Tagesspiegel

"Brynntrups Filme kreisen immer nur um Brynntrup selbst", meint S.H. "Der Blick zurück in Zorn und Verwunderung ist durchaus gelungen, denn Brynntrup entgeht fadem Selbstmitleid ebenso wie platter Medienkritik. Die Dekonstruktion besorgt der Angeklagte schon selbst. Der Reiz des Films liegt dabei in Brynntrups serieller Erzähl- und Schnittweise."

15. April 2004 | E.K.G. EXPOSITUS (DIE ÖFFENTLICHEN UND DIE KÜNSTLERISCHEN MEDIEN) • Kritik • Berliner Zeitung

Der Regisseur gibt "vor, die Begehrlichkeiten täglicher Abbildungswut umzukehren", meint Claus Löser. "Fernsehteams, die ohne Unterlass in sein Gehäuse künstlerischen Eremitentums einzudringen scheinen, rückt er im Gegenschuss-Prinzip auf den Pelz - als müsse er sich aus existenziellen Gründen ihres Vampirismus erwehren. Diese wissentliche Umkehrung der tatsächlichen Gegebenheiten wirkt dann doch ein wenig zu eitel. Schließlich dürften sich die an Experimentalfilmen interessierten TV-Redakteure weltweit an zwei Händen abzählen lassen. Als Feindbild selbsternannter Medienpartisanen wie Brynntrup eignet dieses Häuflein sich wenig - sie sind ja selbst fast schon Underground."

2004 | E.K.G. EXPOSITUS (DIE ÖFFENTLICHEN UND DIE KÜNSTLERISCHEN MEDIEN) • Kritik • film-dienst 08/2004

Für Stefan Volk darf sich der Regisseur mit seiner "verschachtelten Selbst-Exhibition" durchaus ernst nehmen. "Fiktionales und Authentisches, Zitiertes und Inszeniertes vermischen sich zu einer semidokumentarischen Retrospektive auf Brynntrups bisheriges Filmschaffen. ... Wirkt das Spiel mit Signalen und Selbstreferenzen mitunter auch maniriert und prätentiös, so lohnt sich ein Blick in E.K.G. EXPOSITUS allein schon wegen der eingestreuten, kurzen, aber eindrücklichen Passagen voller innovativer und kraftvoller Visualität."

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