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DAWN OF THE DEAD

DAWN OF THE DEAD

Regie Zack Snyder

Kritiken • DAWN OF THE DEAD

18. April 2004 | DAWN OF THE DEAD • Kritik • SPIEGEL Online

Oliver Hüttmann gibt dem Film die Adjektive klassisch, blutig und hart. "Auch hier bietet sich das Szenario wieder fabelhaft für alle denkbaren Metaphern zum Zeitgeschehen an." Der Regisseur hat die Grundzüge des Originals beibehalten. "Wenn man in der Shopping-Mall also die Dekadenz und Ignoranz der Vereinigten Staaten von George W. Bush sieht und den Waffenladen als britische Insel mit Tony Blair, dann wären die Zombies die islamischen Terroristen. Oder auch die hungernden Massen der Dritten Welt vor den Toren des Westens. Vielleicht wurde die Seuche sogar von Saddams nie entdeckten Bio- und Chemiewaffen verursacht! Jedenfalls kann man bei den Interpretationen nach Herzenslust herum spinnen. Oder als Fan von Horrorfilmen schlicht spannenden Spaß haben."

15. April 2004 | DAWN OF THE DEAD • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Sascha Westphal ist der Film mehr als nur ein Remake. Regisseur "und sein Drehbuchautor James Gunn haben vielmehr Romeros Ideen weitergedacht und sie in den gesellschaftlichen Kontext des neuen Jahrhunderts gestellt. ... In zahlreichen exzessiven Gewalt- und Splatterszenen erweist sich Snyder als schonungsloser Chronist einer fortschreitenden Entmenschlichung. ... Doch in den entscheidenden Momenten verweigert sich Snyder einer Visualisierung des Todes. Er findet im Off statt. In diesem gerade für das Genre des Zombiefilms überraschenden Respekt vor dem Leben wie auch dem Tod deutet sich - wenn auch nur zaghaft - die Möglichkeit eines anderen Seins an."

15. April 2004 | DAWN OF THE DEAD • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Busche findet die Vorlage böse, bitterböse sogar. Das Remake dagegen ist instinktlos. Der Regisseur hat das Orginal nicht mal im Ansatz verstanden. "Immerhin eins muss man Znyder lassen: Seine Ouvertüre gehört zu den schrecklichsten zehn Minuten der Filmgeschichte. Nie hat die amerikanische Suburbia unverhohlener ihre apokalyptische Fratze gezeigt."

15. April 2004 | DAWN OF THE DEAD • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film "kommt nach einem kurzen Vorspiel schnell zur Sache: Blut wird fließen, und zwar reichlich", meint Bodo Mrozek. "Zack Snyder gelingen in seinem Regiedebüt einige Szenen mit (makabrem) Humor, etwa eine im Musikvideo-Stil gehaltene Szene, in der die Gefangenen einen allzu menschlichen Alltag mitten im Inferno erleben. Und der finale Ausbruchversuch ist eine gelungene Parodie auf die Handkamera-Ästhetik des BLAIR WITCH PROJECT."

2004 | DAWN OF THE DEAD • Kritik • film-dienst 08/2004

Ulrich Kriest entdeckt das Politische in der Vorlage und dem Remake. Der Film vermittelt - trotz mancher Unappetitlichkeiten - "atmosphärisch dicht und ästhetisch packend" eine umfassende Krisenerfahrung im aktuellen Zeitgeist.

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