"Angelina Jolie spielt die Rolle so schroff und hart, als sei Top-Archäologin Lara Croft mal eben zum FBI gewechselt." Der Film erinnert Karl Hafnerin "in der Film-Noir-Ästhetik an David Finchers 'Sieben': spannungsgeladen und düster. Doch leider ist die Thriller-Handlung oft unglaubwürdig - und zugleich traurig vorhersehbar. Auch ein Kunststück."
Auf die Suche nach der Agentin im Drehbuch machte sich Holger Römers ("Dass sie, vor einem Bücherregal stehend, aus einem spürbaren Luftzug schließt, dass sich hinter dem Möbel ein geheimes Zimmer verbirgt, bleibt dabei ihre größte Tat.")Es ist nicht erklärlich, "warum die Agentin überhaupt von ihrem frankokanadischen Kollegen Duval aus Washington zur Unterstützung angefordert wurde." "Wenn zuletzt der Serienkiller die Motive für sein grausiges Treiben preisgibt, lässt die Kürze der Szene erahnen, dass es wohl auch dem Regisseur peinlich war, welcher Unfug an der betreffenden Stelle im Drehbuch stand."