Inhalt • ELEPHANT
Ein Tag an einer ganz normalen US-Highschool: Es dreht sich alles um Unterricht, Freunde, Klatsch und Tratsch, Klassenarbeiten, Sport und Gewalt. Für jeden bedeutet die Schule etwas anderes , Stress, Langeweile, Geborgenheit, Inspiration, Pflicht oder Gewalt.
Ulrich Kriest lobt Regisseur und Film. Gus Van Sant wählt die "unspektakuläre, aber ungleich skandalösere Opferperspektive. ... Der Zuschauer bekommt die Chance, sich mit Mimik und Gestik der Jugendlichen, ihrem Habitus, ihren Kleider- und Körpercodes vertraut zu machen, wobei ihr ständiges In-Bewegung-Sein etwas Rührendes hat." Spätestens nach dem Amoklauf wird der Film unangenehm. "Nicht etwa, weil sich die Gewalt grafisch explizit entlädt, sondern weil der Zuschauer diejenigen, die kurzerhand ausgelöscht werden, zuvor ein wenig kennen gelernt hat und weil er ahnt, dass diese Schüler jetzt sterben werden. Ein böser, gnadenloser Abzählreim setzt ein."