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TIERRA

TIERRA

Regie Julio Médem

Kritiken • TIERRA

25. März 2004 | TIERRA • Kritik • Die Tageszeitung

Für Bettina Bremme liebt der Regisseur "das Spiel mit enigmatischen Zufällen. Leben und Tod, Erde und Kosmos, Einsamkeit und Sehnsucht nach Verschmelzung, sexuelles Begehren und Seelenverwandtschaften. Die Grenzen zwischen Realität und Imagination, Traum und Wahn sind fließend. Verstärkt wird das Gefühl des Labyrinthischen dadurch, dass sich immer wieder Identitäten vermischen."

25. März 2004 | TIERRA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal faßt die Arbeiten des Regisseurs zusammen. "In Fragen des Kosmos und des menschlichen Geistes - der durchaus dessen kleines Spiegelbild sein könnte - gibt es im Kino des baskischen Filmemachers Julio Medem keine endgültigen Gewissheiten. Es bleibt immer ein Rest an Ambivalenz. Sowieso ist alles möglich und denkbar. ... Medem versucht erst gar nicht, die Gegensätze auszusöhnen, er akzeptiert sie als zwei letztlich gleichberechtigte Seiten unserer Existenz. Eine Balance zwischen ihnen zu finden, das ist eine Aufgabe, die jeder Mensch für sich alleine lösen muss."

25. März 2004 | TIERRA • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein "dichtes Bildopus" ist TIERRA für Hans-Jörg Rother. Die "ahnungsvolle, präzise einsetzende Musik von Alberto Iglesias" hat hohen Anteil daran. "Die starken Bilder lassen das Mysterium des Leidens an der Erotik besonders nachhaltig erscheinen. Der pseudophilosophische Gehalt weist ins Mittelalter zurück, wo die Heiligen um Erlösung von der Verführung des Fleisches rangen."

2004 | TIERRA • Kritik • film-dienst 06/2004

Auf den ersten Blick hielt Oliver Rahayel den Film für "die klassische Geschichte des Fremden, der das Zusammenleben in einem Dorf verändert: durch seine unvoreingenommene Sicht der Dinge, die Magie seiner Worte und Taten, seine Erotik. Aber Angel verändert nicht nur die Perspektive der Dorfbewohner, sondern auch die des Publikums." Schauplatz des Films ist "ein imaginäres Land, in dem Bekanntes und Unbekanntes, Leben und Tod nicht klar getrennt, wo Wirkliches und Eingebildetes schwer zu unterscheiden sind."

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