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MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

Regie Francois Dupeyron

Kritiken • MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

25. März 2004 | MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN • Kritik • Die Tageszeitung

"Eine unerschöpfliche Quelle für Poesiealbum-Weisheiten" hat Daniel Bax in diesem "Versöhnungsmärchen" entdeckt. Da der Film sich so dahinschleppt, fragt sich der Kritiker, warum "ein derartiges Versöhnungsmärchen gerade jetzt großen Anklang findet, wo die interreligiösen Beziehungen gerade in Frankreich so angespannt sind wie noch nie. Aber vielleicht ist ja genau das der Grund: die Sehnsucht nach einem unschuldigen Urzustand der Harmonie."

25. März 2004 | MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Bewußt hat sich der Regisseur für den "Märchenton" entschieden, resümiert Christina Tilmann. Für die Rolle des Monsieur Ibrahim hätte der Regisseur "keinen besseren finden können als Omar Sharif. Der einzige arabische Schauspieler, der richtig Karriere in Hollywood machte, der Weltstar, der sich in den letzten Jahren verärgert aus dem Kino zurückzog, geht mit wunderbarer Lockerheit durch diesen Film."

23. Februar 2004 | MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Nett sei der Film, meint Andreas Kilb; ein netter Film, dessen Eigenart es ist, auf Lebendiges zu schauen, als sei es tot. Der Regisseur inszeniert mit "knappen, gefälligen, hektischen Bildern einer Handkamera, die den Gestus von Godards AUßER ATEM zu imitieren versucht und dabei gelegentlich die Hauptfiguren aus dem Blickfeld verliert. Wenn der Film zwischendurch für kurze Zeit zur Ruhe kommt, erkennt man auf der Leinwand Menschen wie auf einem Gemälde von Balthus." Ohne Omar Sharif wäre der Film nicht die Rede wert. "Aber wenn es so etwas wie die Magie des alternden Kinostars gibt, dann ist sie hier am Werk."

2004 | MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN • Kritik • film-dienst 06/2004

Andrea Dittgen findet den Film wunderbar leicht, "immer dann, wenn sich Dupeyron darauf konzentriert, den Zeitgeist einzufangen". Die Atmosphäre stimmt. "Dagegen wirken die Szenen mit Ibrahim und Momo im Laden stets ein wenig bemüht, zumal bei den leicht philosophischen Gesprächen im Hintergrund auch noch Songs erklingen wie "Why Can't We Live Together" und die beiden Protagonisten nie richtig Streit bekommen, weil der gute Ibrahim immer lächelt und alles im milden Licht seiner Religion betrachtet. Doch Omar Sharif, inzwischen 71, spielt den lebensweisen Muslim mit bemerkenswerter Zurückhaltung und einer Nonchalance, die ihn ins Zeitlose, Märchenhafte entrückt."

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