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BLUE END

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Regie Kaspar Kasics

Inhalt • BLUE END

Joseph Paul Jernigan war 39 Jahre alt, als man ihn 1993 in Huntsville, Texas, hinrichtete. Zehn Minuten nach der tödlichen Injektion wurde er von den Wissenschaftlern Dr. Spitzer und Dr. Ackerman in Empfang genommen, nach Denver transportiert, in blaue Gelatine eingefroren und während vier Monaten millimeterweise abgehobelt und fotografiert. Bei seiner Verurteilung hatte niemand geahnt, dass Jernigan einmal als "Visible man" im Internet auferstehen würde: Als erster vollständig digitalisierter Mensch, als Projekt des dritten Jahrtausends, als Prototyp menschlicher Anatomie. Auch Jernigan wusste von nichts: Das weltweit verbreitete "Visible Human Project" ist das Resultat eines einzigartigen Zusammenspiels von Justiz und Wissenschaft, von Familienschicksal und amerikanischer Karriereplanung, von individueller Ohnmacht und gesellschaftlichem Ehrgeiz.

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Crew • BLUE END

Regie: Kaspar Kasics

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Kritik • BLUE END • 27. März 2004 • Die Tageszeitung

Für Dietmar Kammerer ist der Film vieles: "Geschichte eines verpfuschten Lebens, Plädoyer gegen die Todesstrafe, Diskurs über das Verhältnis von Ethik und Wissenschaft. Und nicht zuletzt ein mitunter erschreckender Einblick in die Institutionen, die seit Beginn der Neuzeit 'den' Menschen definieren: Medizin, Justiz, Wissenschaft. Dass auch die (alten und neuen) Medien ihren Anteil daran haben, wird vom Film nicht verschwiegen."

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