Die Geschichte versumpft, meint Julian Hanich. Der Kritiker hat dem Film angemerkt, daß das Budget zu klein war; bei der Kamera, Massenszenen, Nachsynchronisation wird gespart. "Als lichteste Momente leuchten jene auf, in denen Polt seine alten Nummern reaktiviert. Ansonsten befindet sich das Witzniveau ungefähr auf der Höhe der römischen Katakomben. Die Gags sind so schlüpfrig wie bei der Vereinsfeier des Swinger-Clubs Passau-Nord ('Nero est anus', steht an einer Hausmauer geschmiert.) Es wird gesoffen, gespuckt, gerülpst und gekotzt."
Ein Trauerspiel ist das Ganze als Film, für Beteiligte und Zuschauer, meint Michael Skasa.
Als unendlich langweilig hat Rüdiger Suchsland den Film empfunden. "Die Witze erweisen sich als Rohrkrepierer, die Pointen sind so schal wie abgestandener Met. Immer wieder fühlt man sich an den quälend- ranzigen Pennälerhumor eines altsprachigen Gymnasiums erinnert, der überdies nur den Teilnehmern des Latein- Leistungskurses zugänglich war. Aber selbst das wäre zuviel des Lobes, denn humanistische Bildung ist bei GERMANIKUS keineswegs vonnöten."