| Regie | Krzysztof Kieslowski |
Zeugnis über die Lebensumstände und den polnischen Alltag an Hand der Sozialversicherung in Lodz.
Vom Schicksal benachteiligte Menschen treten vor dem Schalter der allmächtigen Bürokratie, die alle gezwungen sind, ihre ganz persönlichen Dramen vor den Institutionen darzulegen. Es entsteht das Bild eines durchweg verwalteten Menschen, dem der Staat jedes Detail seines (Privat-)Lebens entlockt. Die Schlußsequenz des Films zeigt die Hinterräume der Amtsstube, in denen unzählige in den Regalen gestappelte Akten liegen, in denen die Lebensgeschichten der Betroffenen versiegelt sind.