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FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING

FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING

Regie Kim Ki-Duk

Kritiken • FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING

18. März 2004 | FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING • Kritik • Die Tageszeitung

Die erlesenen Bilder haben den Kritiker Helmut Merker in ihren Bann geschlagen. "Der Film beginnt mit der Frühlingsidylle eines paradiesischen Morgens und endet mit einem religiösen Symbol, dazwischen aber liegt das Drama von Leben und Tod, Verbrechen und Strafe, Qual und Erlösung. ... Der Tag wird zur Metapher für das Jahr, die Jahreszeiten werden zur Metapher für ein Menschenleben. Letzte Dinge in exotischer Einfachheit. Die Figuren sind nach innen gekehrt, der Film lebt von der Stille. Elementare Emotionen und elementares Kino. Ein Werk der Askese." Aber Vorsicht vor dem Mythos und der Ideologie: "Sätze werden zu Maximen, Zeichen zu Zwängen, Voraussagen zu Determinationen. Wer kleine Tiere ärgert, bringt auch seine Frau um."

18. März 2004 | FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte hat mit dem Regisseur gesprochen und schreibt einiges über dessen Entwicklung. Der Film kommt für den Kritiker "gänzlich unerwartet"; er "ist ein wunderbares Beispiel für die Anziehungskraft dieses temporären Traums poetischer Zweckbaukunst. Sein Spielort, ein winziger Tempel mitten auf einem malerischen See, in dem zwei Mönche ihre Tage in völliger Abgeschiedenheit verleben, ist ein idealer Kino-Ort."

18. März 2004 | FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Kerstin Decker geht der Regisseur den Weg des Kinos: "Seine statischen, ritualisierten Bilder fangen ein statisches ritualisiertes Leben ein - und darin die eigentümliche Poesie, wie sie aus den Augenblicken kommt, wo Selbst und Welt übereinstimmen." Zudem schreibt die Kritikerin einiges über Westen und Osten, Christentum und Buddhismus.

18. März 2004 | FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala führt ein Interview mit Kim Ki-Duk.

18. März 2004 | FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING • Kritik • Die Zeit

Anke Leweke schreibt ein Porträt über den Regisseur, der seine Figuren quält, das Publikum schockt und sich selbst schlägt.

2004 | FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER UND... FRÜHLING • Kritik • film-dienst 06/2004

Eine universell verständliche Spiritualität hat Hans Messias in diesem meditativen und kontemplativen Film wahrgenommen. "Dabei ist es im auf wunderbare Weise gelungen, den Jahreskreislauf, der den ewigen Wandel und Neubeginn der Natur spiegelt, mit dem Kreislauf des menschlichen Lebens in Einklang zu bringen, der sich nicht nur in Geburt und Tod manifestiert, sondern auch in einer Vielzahl von Reife- und Erkenntnisprozessen. Gleichwohl huldigt der Film keinem düsteren Determinismus, sondern rückt die freie Entscheidung in den Mittelpunkt: Soll niemand sagen, er habe keine Chance gehabt."

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