Inhalt • IDENTITY KILLS
Nach ihrer Entlassung aus der Psychiatrie versucht die 24jährige Karen wieder, ein normales Leben zu führen. Ihr Freund Ben nutzt ihre Anstrengungen, alles richtig zu machen, rücksichtslos aus. Gedemütigt beschließt Karen, ein anderer Mensch zu werden - indem sie sich Stück für Stück die Identität einer Frau aneignet, die ihr zufällig begegnete. Aber der Plan führt zu einer Tragödie.
Kritik • IDENTITY KILLS • 12. März 2004 • Berliner Zeitung
Daniela Pogade faßt es kurz zusammen: "IDENTITY KILLS ist eine interessante und zweifellos mit Bedacht erstellte filmische Skizze", die einen überraschend dramatischen Ausgang nimmt. "Der Filmmacher Sören Voigt hat mit IDENTITY KILLS ein Charakter-Stillleben geschaffen, das zum Ende hin doch recht unerwartet nach Thriller-Elementen greift. Man darf das aber als einen Versuch verstehen, die ausgetretene Pfade des Absolventen-Filmschaffens zu meiden. Spröde, authentisch und minimalistisch geht es ja plötzlich allenthalben zu."