Inhalt • GOTHIKA
Die erfolgreiche Kriminal-Psychologin Dr. Miranda Grey erwacht eines Tages als Patientin in ihrer eigenen Anstalt - ohne Erinnerung an den brutalen Mord an ihrem Mann, der ihr vorgeworfen wird. Als sie versucht, ihr Gedächtnis - und ihre Freiheit - wiederzuerlangen, sieht sie sich mehr und mehr den Manipulationen eines rachsüchtigen Geistes ausgeliefert. So wird es für ihre zunehmend skeptischen Kollegen, und nicht zuletzt auch für Miranda selber, immer schwieriger zu unterscheiden, ob sie sich immer weiter von ihrem gesunden Geisteszustand entfernt oder der Wahrheit ein Stück näher kommt ...
Der Film zieht sich den Boden unter den Füßen weg, meint Rüdiger Suchsland. Er beginnt stark "als durchaus gelungener (Psycho-)Thriller mit Horrorelementen, der zum (Frauen-)Gefängnisfilm mutiert, in dem kaum ein bekanntes Stereotyp fehlt." Kamera, Production Design suggerieren "fortwährend Unheimlichkeit, Schauder und Erschrecken", geschickt entfaltet sich "die klaustrophobisch- düstere Stimmung eines Schauerromans der Schwarzen Romantik." Aber der Film hält nicht durch: Die Story leidet darunter, "dass die wunderbar etablierten Motive und Erzählfäden nicht zu einem befriedigenden Ende finden. Alles löst sich viel zu schnell und viel zu einfach auf."