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DIE KINDER SIND TOT

DIE KINDER SIND TOT

Regie Aelrun Goette

Kritiken • DIE KINDER SIND TOT

01. April 2005 | DIE KINDER SIND TOT • Kritik • Der Freitag

Ein bemerkenswertes Psychogramm hat Dörte Richter gesehen. Sie porträtiert die Regisseurin ausführlich.

13. März 2004 | DIE KINDER SIND TOT • Kritik • Berliner Zeitung

Frank Junghänel berichtet von der Premiere des Films in Frankfurt, Oder. Wie der Kritiker konstatiert, ist der DIE KINDER SIND TOT überaus widerspruchslos aufgenommen worden.

12. März 2004 | DIE KINDER SIND TOT • Kritik • Der Tagesspiegel

Silvia Hallensleben hat eine unheimliche Kälte auf den Gesichtern gesehen, "ein Klima aus Dumpfheit und Verdrängung. Mehr als über die Mörderin Daniela Jesse ist DIE KINDER SIND TOT ein Film über diesen Hass, der sich mit sozialer Perspektivlosigkeit begründen, aber nicht rechtfertigen lässt."

11. März 2004 | DIE KINDER SIND TOT • Kritik • Die Tageszeitung

Anke Leweke von der taz führt ein Interview mit der Regisseurin Aelrun Goette.

11. März 2004 | DIE KINDER SIND TOT • Kritik • Die Zeit

Für Evelyn Finger belegt der Film, daß die Katastrophe sehr viel größer ist als die Wohnung, in der sie sich ereignete". Die Regisseurin "lässt die Figuren für sich sprechen, Kameraführung und Schnitt sind so wenig suggestiv wie möglich. Indem Aelrun Goette sich weigert, den Skandal in eine kohärente Erzählung zu verwandeln, entkleidet sie ihn seines makabren Reizes. Nur die Angstlust, die die Filmerin angesichts der Plattenbauten empfindet, vermag sie nicht ganz zu verbergen."

10. März 2004 | DIE KINDER SIND TOT • Kritik • Berliner Zeitung

Knut Elstermann schreibt über die Regisseurin, der Ausdauer und Wut. DIE KINDER SIND TOT "ist vor allem ein Film über das Wegschauen. Aelrun Goette merkt man die Wut über das jetzt Unabänderliche noch immer an. Banal seien die Fakten, wenn man sie zusammenrechne, eine schreckliche Verknüpfung von Zufällen, Missverständnissen und Nachlässigkeit - mit einem ungeheuerlichen Ergebnis. In ihrem Film trägt Goette die Hintergründe zusammen; sie liefert Bausteine zu einer Erklärung, von der die Regisseurin weiß, dass sie niemals vollständig sein kann."

2004 | DIE KINDER SIND TOT • Kritik • film-dienst 05/2004

Ralf Schenk macht deutlich, was der Film hätte werden können, wenn ... "Ausgehend vom "Fall" Daniela J. ein übergreifendes Bild von der existenziellen Dimension solcher gesellschaftlichen Umbrüche und Verluste zu formen, hätte eines großen Atems und differenzierter Beobachtungen und Rückschlüsse bedurft, sicher auch eines ausführlichen Autorenkommentars. Es wäre ein anderer Film geworden als der vorliegende. Aelrun Goette siedelt ihre Gesellschaftskritik nicht als panoramaartigen Diskurs an, sondern auf Augenhöhe mit den unmittelbar Beteiligten und Betroffenen." Aber viele schweigen, geben abweisende Antworten; eine Gesellschaft, in der das Wegsehen und -hören fast schon 'normal' geworden ist.: "Nicht zuletzt das Ungesagte trägt zur Sprödigkeit, Sperrigkeit, ja auch zur Hilflosigkeit des Films bei."

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