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THE BLESSING BELL

THE BLESSING BELL

Regie Hiroyuki Tanaka

Kritiken • THE BLESSING BELL

15. März 2004 | THE BLESSING BELL • Kritik • Der Tagesspiegel

THE BLESSING BELL ist eine "todtraurig-urkomisch lakonische Studie über den Lauf der Zeit, philosophisches Passagenwerk en miniature", meint Christiane Peitz. Es handelt sich um einen "wunderbarer Film: Jedes Bild schaut uns an, mitten ins Herz." Außerdem gibt die Kritikerin noch einen Tip: Achten Sie auf die Schuhe!

11. März 2004 | THE BLESSING BELL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Gerhard Midding hat sich vom eigentümlichen Rhythmus des Films in den Bann schlagen lassen. "Die Episoden handeln allesamt von letzten Dingen - von Krankheit, Liebesverrat, Selbstmord und Tod. Aber in ihrer Verkettung wird kein Ziel erkennbar, die Begegnungen werden für Igarashi nie zu Konjunktionen, die das eigene Leben verändern könnten. Es sind folgenlose Endpunkte, deren Fatalität er jedesmal entschlüpft. Ein Zufall reicht ihn an den nächsten weiter, ohne dass er Tragik und Gewicht der Situationen weiter mit sich schleppen müsste." Der Regisseur führt "das langsame Erzähltempo jäh in ein kathartisch furioses Finale. Mit einem Mal begreift man, dass die Emotion im Kino manchmal einfach nur aus der behutsamen Addition erwachsen kann."

2004 | THE BLESSING BELL • Kritik • film-dienst 05/2004

Für Rüdiger Suchsland ist dies einer der langsamsten Filme, die er seit langer Zeit gesehen hat. THE BLESSING BELL "ist letztlich ein auf subtile Weise sehr amüsanter Film über das Geschichtenerzählen und die ihm innewohnende Ironie, darüber, dass im Märchen wie im richtigen Leben alles möglich ist, selbst die absurdesten Entwicklungen. Trotz seiner exzentrischen Form gelingt es dem Film, auch beim widerstrebenden Zuschauer Interesse für seine Story zu wecken."

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