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KROKO

KROKO

Regie Sylke Enders

Kritiken • KROKO

04. März 2004 | KROKO • Kritik • Die Tageszeitung

Für Anett Busch ist der Film "angenehm undramatisch", "schlicht und handlungsorientiert". Er "verzichtet weitgehend darauf, Krokos rotziges Verhalten zu psychologisieren". Die Regisseurin "lässt sich Zeit für differenziertere Lösungen." Die Kritikerin schreibt außerdem viel über Jugendfilme an sich.

04. März 2004 | KROKO • Kritik • Frankfurter Rundschau

Als "unangenehm realistisch und unbedingt glaubwürdig" bezeichnet Tobias Schwarz den Film. "Mit dokumentarischem Charme und lakonischem Witz erzählt die Regisseurin die Geschichte einer Annäherung, die unwahrscheinlich scheint, aber doch passiert. Und wenn Kroko schließlich lieber mit dem Rollstuhlfahrer Thomas um die Häuser zieht als mit ihrer alten Gang, dann kommt durchaus kein Sozialkitsch-Verdacht auf."

04. März 2004 | KROKO • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala hat der Film imponiert. Er ist stimmig, entkommt vielen falschen Wegen. "Sylke Enders' erster Spielfilm ist erstens schnell. Nicht huschhusch clipschnell, nein, nur schnell. Kannst auch zweitens mal lachen über Kroko und ihre und andere Leute, da hat Sylke Enders nichts gegen. Kannst dich drittens reinschummeln ohne Mühe in das verwaschene Leinwandbraun, Leinwandweiß und Rosa unter einem Himmel ohne Sonne. Denn viertens ist KROKO genau. Fünftens schön, aber das wusstest du schon."

04. März 2004 | KROKO • Kritik • Die Zeit

Katja Nicodemus reflektiert über den Berlin-Film, um für KROKO festzustellen, daß es ihr fast so scheint, "als habe sich die ganze schlechte Laune, Schroffheit und Ungeduld Berlins zu einer einzigen Person verdichtet. Wenn Kroko ihr Gegenüber mit schweren Augenlidern fixiert, glaubt man sich einem menschlichen Granatwerfer gegenüber. ... Dass Kroko zwar zu sich findet, ihrer unglaublichen Schroffheit aber trotzdem treu bleibt, ist die große Gratwanderung, die diesem wunderbaren kleinen Berlin-Film gelingt."

2004 | KROKO • Kritik • film-dienst 05/2004

Mal nicht die Yuppie-Mitte von Berlin, sondern das Problem-Kiez Wedding, lobt Claus Löser. Die Regisseurin schildert "erfrischend unprätentiös das soziale Milieu des 'white trash' bundesdeutscher Prägung. Indem sie auf eine übertriebene Läuterung ihrer Heldin verzichtet - deren Veränderung eher andeutet als ausformuliert -, bleibt ihre Geschichte glaubwürdig. ... In Verbindung mit der souveränen Leistung Franziska Jüngers in der Titelrolle und der übrigen präzisen Besetzung bis in die Nebenrollen hinein ergibt dies einen der authentischsten Berlin-Filme der jüngsten Zeit."

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