Inhalt • ERBSEN AUF HALB 6
Jakob Magnuson, ein erfolgreicher Theaterregisseur, verliert bei einem Verkehrsunfall sein Augenlicht - und damit auch jegliche Lebensperspektive. Er trifft auf Lilly Walter, die geburtsblind ist. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise quer durch Europa. Eine Reise voll skurriler Begegnungen und liebenswerter Momente. Langsam entsteht sie, die Liebe. Die Liebe zwischen zwei Menschen, die einander die Welt beschreiben und begreifbar machen.
Kritik • ERBSEN AUF HALB 6 • 04. März 2004 • Frankfurter Rundschau
Gunter Göckenjahn hat sich zwar in dem Film nicht gut amüsiert, aber viel über deutsche Filmförderung gelernt. "Die Förderer der Kinowirtschaft ... setzen gern aufs Triviale in gehobener Verpackung. Und das Seichte im Prunkkostüm ist Büchels Spezialität. Er arbeitet, man kennt das von JETZT UND NIE, mit problembeladenen Menschen und hübschen Bildern. ... Vermutlich um der künstlerischen und menschlichen Tristesse dieser Standard-Liebesgeschichte zu entgehen, schickt das Drehbuch Lilly und Jakob auf eine lange Reise, die leider zu einem Ausflug durch exotische Versatzstücke des Kunstkinos gerät."