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EHER GEHT EIN KAMEL DURCHS NADELÖHR...

EHER GEHT EIN KAMEL DURCHS NADELÖHR...

Regie Valéria Bruni-Tedeschi

Kritiken • EHER GEHT EIN KAMEL DURCHS NADELÖHR...

26. Februar 2004 | EHER GEHT EIN KAMEL DURCHS NADELÖHR... • Kritik • Der Tagesspiegel

Hans-Jörg Rother hat der Hauptarstellerin die Millionärstochter nicht wirklich abgenommen, aber das Unentschiedene und Skeptische glaubt er ihr sofort. Der Kritiker war von dem Film überhaupt nicht gelangweilt, "weil die Kunst der Darsteller der vagen Dramaturgie stets hilfreich zur Seite springt."

26. Februar 2004 | EHER GEHT EIN KAMEL DURCHS NADELÖHR... • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal hat sich erstmal gefragt, was eigentlich das Problem der Hauptfigur ist, gesteht ihr dann aber das Unglücklichsein zu. Der Film ist ein Spiel "ständiger Dissonanzen, stilistisch wie tonal. ... Eigentlich müsste dieses Debüt an den fortwährenden Schwankungen in Stimmung und Stil zerbrechen, aber als Schauspielerin hält Valeria Bruni-Tedeschi alles zusammen. Sie kommt einem in ihrer Rolle ganz vertraut vor."

26. Februar 2004 | EHER GEHT EIN KAMEL DURCHS NADELÖHR... • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann hat "die Spannung zwischen arm und reich, Mann und Frau, Kind und Erwachsenem, Sünde und Unschuld in diesem Film" gespürt. EHER GEHT.. ist "mehr als ein Film luxuriösen Selbstmitleids. Sein eigentliches Thema ist weniger der neurotische Schuldkomplex als vielmehr das Verlangen, wirklich schuldig zu werden. Schuldig werden heißt: Entscheidungen treffen, die nicht mehr korrigierbar sind."

25. Februar 2004 | EHER GEHT EIN KAMEL DURCHS NADELÖHR... • Kritik • Die Tageszeitung

Andrea Roedig ist begeistert von der Regisseurin und Schauspielerin: "Stets blickt Federica so drein, als würde ihre Strumpfhose nicht richtig sitzen oder das Mieder zwicken, als sei sie abgelenkt durch irgendetwas, das nicht im Bild ist. Sie ist die Inkarnation des Ungeschickten, Fahrigen, ein einziges Nicht-richtig-in-der-Welt-Sein." Der Film hat Komik, die erzeugt wird "durch Geschwindigkeit und den gnadenlosen Blick aufs Nebensächliche". Die "Weisheit liegt jedoch darin, den Stoff, aus dem tragische Konflikte sind, mit melancholischer Leichtigkeit in der Schwebe zu lassen, ohne ihn ins Lächerliche zu ziehen. Tod, Schuld, Liebe, Geschwisterrivalität, Ehebruch, Verrat, Mutterschaft, Reichtum - all diesen Themen beugt sich der Film und erlöst sie nicht."

2004 | EHER GEHT EIN KAMEL DURCHS NADELÖHR... • Kritik • film-dienst 04/2004

Für Andrea Dittgen ist EHER GEHT... "über weitere Strecken ein sehr unterhaltsamer, verspielter und nachdenklicher Film über die unerträgliche Leichtigkeit des Seins. ... Selten hat ein Film mit solch einer Unbekümmertheit gezeigt, wie unglücklich ein Menschen hinter seiner Fassade ist. Und wie verzweifelt." Die Regisseurin und Schauspielerin "hat einen mutigen Film gemacht, aber vieles nur angedeutet; die Tragikomödie, die sie wohl im Sinn hatte, kommt über ironische Brechungen nicht hinaus. Dazu ist ihr Film zu egozentrisch."

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