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B.AIRES

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Regie Ariel Rotter

Kritiken • B.AIRES

28. Februar 2004 | B.AIRES • Kritik • Die Tageszeitung

Anett Busch geht streng mit dem Film um: daß er es "in die deutschen Kinos geschafft hat, dürfte damit zu tun haben, dass das junge, urbane Kino Lateinamerikas und insbesondere Argentiniens in den letzten Monaten zum Festivals- und Publikumsliebling wurde." Ab der Hälfte beschäftigt sich der Regisseur nur noch mit der Liebesgeschichte. "Das ist dann, wie so oft, mal charmant, mal absehbar, mal langweilig, mal talentiert." Ein Debütfilm eben.

26. Februar 2004 | B.AIRES • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala ist der zärtliche, komische und melancholische Film ans Herz gewachsen. Besonders beeindruckt haben ihn die Ausslassungen: "Augenblicke, in denen das Geschehen, was für ein Geschehen, zum Stillstand kommt. Ein Spiel mit der Zeit, ein Spiel auf Zeit." Der Regisseur erzählt "seine Geschichten, was für Geschichten, wunderbar entspannt und bringt sie zum heiteren, absurden, schmerzhaften, beglückenden oder auch seltsam leeren Ende."

26. Februar 2004 | B.AIRES • Kritik • Frankfurter Rundschau

Wolfgang M. Harmdorf hat einen fröhlichen, aber zugleich bitteren Film gesehen: "das Porträt der Generation des jungen Regisseurs, die der fatalen Maxime folgt, dass es im Leben nichts gibt, was wirklich Sinn macht. Mit einer Ausnahme: 'Wir werden geboren, und wir sterben - nur die Liebe, das wäre schrecklich, wenn es sie nicht gäbe. Vielleicht ist die Liebe der einzige Sinn, den das Leben überhaupt hat.'"

2004 | B.AIRES • Kritik • film-dienst 04/2004

Für Wolfgang M. Hamdorf stellt der Film existenzialistische Fragen, die aber "inszenatorisch leichthändig präsentiert" werden. "Wie häufig im neuen argentinischen Film werden die kleinen Träume und Lebensentwürfe der Protagonisten mit einer absurd erscheinenden, undurchschaubaren Welt konfrontiert, die keine Lösungen anbietet und eine ganz eigene Tragikomik des Alltags besitzt. ... Die Faszination der Geschichte liegt darin, dass sie nie in zynische Plattitüden abgleitet; dies beinhaltet aber auch ihre Schwäche, da keiner der Protagonisten in seiner inszenierten Leichtigkeit wirklich über den Erfahrungshorizont eines Filmstudenten hinausgeht."

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