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21 GRAMM

21 GRAMM

Regie Alejandro González Inárritu

Kritiken • 21 GRAMM

27. Februar 2004 | 21 GRAMM • Kritik • SPIEGEL Online

Der Regisseur hat "ebenso virtuos wie verstörend die Chronologie der Ereignisse zertrümmert", meint Oliver Hüttmann. "Es sind keine simplen Rückblenden oder spielerischen Sprünge auf der Zeitachse, mit denen Inárritu die Struktur sprengt. Er illustriert vielmehr die innere Zerrissenheit dieser Menschen, spiegelt das Gefühl von Verlorenheit und Fassungslosigkeit sowie jenen Dämmerzustand, in dem man die Welt, das eigene Handeln und Gott nicht mehr begreift." Dem Kritiker sind die Dinge hinterher erst wirklich aufgefallen, "wenn man nach dem Strudel aus Trance und Taumel selbst wieder zu Bewusstsein kommt".

26. Februar 2004 | 21 GRAMM • Kritik • Der Tagesspiegel

Marcus Rothe interviewt den Regisseur Alejandro González Inarritu zu seiner Arbeit an 21 GRAMM.

26. Februar 2004 | 21 GRAMM • Kritik • Die Tageszeitung

Tom Holert hat ein "Monstrums aus Metaphysik und Montage" gesehen, in dem die Schauspieler-Riege preiswürdig um melodramatische Leinwandpräsenz ringt. Ansonsten überlegt der Kritiker laut, welches Adjektiv er dem Film anhängt: "Statt "nonlinear", "intensiv" oder "prätentiös" seien hiermit "physiologisch", "hydraulisch" oder "ökonomisch" vorgeschlagen."

26. Februar 2004 | 21 GRAMM • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Volker Mazassek entgeht der Regisseur "Fragen der Moral, der Be- und Verurteilung. Stattdessen lässt er den Zuschauer teilhaben an der Innenwelt seiner drei Protagonisten zwischen Leben und Tod. Das geschieht durch die nicht-chronologische Erzählweise, die den Betrachter mehr in Stimmungen und Gefühlslagen denn in eine Handlung hineinzieht. Das funktioniert ganz ausgezeichnet, hat jedoch den Nachteil, dass die Geschichte wie schon in "Amores Perros" gegen Ende etwas ausfranst."

26. Februar 2004 | 21 GRAMM • Kritik • Die Zeit

Für Birgit Glombitza verzettelt sich der "Versuch einer großen multiplen Erzählung bald im bloß Schematischen". "In Inárritus neuem Film ist die Welt a priori einer brachialen Ausgewogenheit unterworfen. Das Schicksal ist ihr Eintreiber, die Filmmontage sein übereifriger Gehilfe. Der Schnitt stellt die Weichen über jede zeitliche Logik hinweg auf Kollision, sodass sich die Wirkung vor die Ursache stellt."

2004 | 21 GRAMM • Kritik • film-dienst 04/2004

Andrea Dittgen findet den Film glatt, eben eine Hollywood-Produktion, besetzt mit wunderbaren Schauspielern. 21 GRAMM "ist natürlich konstruiert, aber das geht vielleicht auch gar nicht anders bei einem so komplexen Grundthema wie der Frage, inwieweit die Toten, die Todgeweihten und die, die in letzter Sekunde noch gerettet werden, unser Denken und Handeln beeinflussen."

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