| Regie | Eric Rohmer |
Für Peter von Becker "klebt die Handlung zumeist am Vordergründigen", an langen Dialogen. In dem Film "bleiben die Figuren nur ein etwas matter Abglanz, sie haben inzwischen Staub angesetzt, und der bald 84-jährige Rohmer hat offenbar nicht mehr die Kraft (oder das Auge), hier zu polieren und dort einfach mal ein Fenster zu öffnen, für frischen Wind in seiner Erzählung zu sorgen."
"Das Werk ist niemals leicht", faßt Lars-Olav Beier zusammen; er hat Kino mit einer mittelschweren Depression verlassen. "Wie fast immer bei Rohmer wird viel geredet (um nicht zu sagen: gequasselt), doch während uns die Dialoge in seinen früheren Filmen in die eigenartigen Hirnwindungen seiner - zumeist weiblichen - verschrobenen Figuren führte, ist in den ganzen historischen Resümees in "Triple Agent" irgendwie der Holzwurm drin."