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IN DEINEN HÄNDEN

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Regie Annette K. Olesen

Kritiken • IN DEINEN HÄNDEN

14. September 2004 | IN DEINEN HÄNDEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Dänen machen Filme von einer anderen Art, meint Sarah-Mai Dang. "Du sollst nicht töten. Glauben, Schuld und Verantwortung. Das sind die Themen, die der Film aufgreift. Näher diskutiert werden sie nicht. Sie bilden das Gitter, hinter dem Olesen die dramatische Geschichte inszeniert hat."

09. September 2004 | IN DEINEN HÄNDEN • Kritik • Die Tageszeitung

Philipp Bühler mag dieses superrealistisches "Schlechtfühlkino". "Ruhig und intensiv wie ein Vaterunser hat die Regisseurin ihren Film um Annas Entscheidung herum inszeniert und dabei auf die Dogma-üblichen Reißschwenks verzichtet. Sie deuteten einmal an, dass man sich über die Brüchigkeit seines Glaubens durchaus im Klaren war. Nun scheint er ganz verloren, existiert nur noch als hilfloses Trotzdem im Stillstand."

August 2004 | IN DEINEN HÄNDEN • Kritik • film-dienst 18/2004

Für Josef Lederle hat sich der Film schnellen Zuweisungen entzogen; für Theologen ist er besonders interessant. "Die dezente Handkamera wirft den Zuschauer unmittelbar in die zwischen banaler Normalität und angespannter Nervosität changierende Situation, in der nur wenig gesprochen wird und (wie im gesamten Film) keine Musik die Aufmerksamkeit lenkt; auch schränken Schnitte die räumliche Orientierung ein, weshalb ein paar Anspielungen und irritierte Blicke um so mehr aufhorchen lassen. ... Dass der sorgsam entwickelte und mit erstaunlicher Ökonomie erzählte Plot binnen weniger Minuten seine Peripetie erreicht, wirkt vielleicht etwas verkürzt, fällt aber angesichts der hervorragend besetzten Darstellerriege und einer außergewöhnlichen Ensembleleistung nicht ins Gewicht."

11. Februar 2004 | IN DEINEN HÄNDEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Michael Kohler ist der Film auf den ersten Blick "eine Mischung aus THE GREEN MILE und FRAUEN HINTER GITTERN". "Das Beste, was man über Annette K. Olesens Forbrydelser sagen kann, ist dann auch, dass einem der Film die Gefängnismetapher gleich frei Haus liefert." Das "feel bad movie" ist den Machern in jeder Hinsicht gelungen. "Nicht nur nimmt jeder Handlungsstrang die denkbar schlechteste Wendung, vor allem lässt Olesen ihr Publikum 100 Minuten lang in dem Glauben, einem religiösen Drama beizuwohnen, um es dann in der Schlusseinstellung zu düpieren."

09. Februar 2004 | IN DEINEN HÄNDEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christina Tilmann stellt die Regisseurin in diesem "echten Dogma-Film" große Fragen: "Nach Gott. Nach dem Glauben. Nach Schuld und Vergebung. Doch sie stellt sie ganz leise. Bleibt nah an ihren Darstellern, hört und sieht ihnen zu. Kommentiert nichts."

09. Februar 2004 | IN DEINEN HÄNDEN • Kritik • Die Tageszeitung

Detlef Kuhlbrodt hat nach 110 Minuten nicht gemerkt, daß diese vergangen sind. Er ist beeindruckt von dem Alltäglichen, dem "Verzicht aufs gängige Overacting, eine berührende, dezent humorvolle, allen Zierat vermeidende Erzählweise". Die Regisseurin verzichtet auf die üblichen Gefängnisklischees; sie rezektiert die dortige Realität.

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