Diedrich Diedrichsen sagt es eindeutig: COUNTRY OF MY SKULL ist Kitsch ala Rosamunde Pilcher. "Die Aussagen der Apartheid-Opfer dienen nur als emotionales Geflacker, das der Liebesgeschichte zwischen dem Afro-Amerikaner und der Euro-Afrikanerin Intensität zufächelt."
Jan Schulz-Ojala möchte den Film gern als "filmisches Verbrechen" bewerten und auch "fast schon wieder rassistisch nennen". Der Regisseur hat auf die bewegenden Schicksale nicht vertraut und "zwei Identifikationsfiguren fürs große Publikum eingeschleust. ... Fortan funktionieren der gesellschaftliche Versöhnungs- und der individuelle Verliebungsprozess in zunehmend nervtötender Analogie." In der Summe deutet der Film "eher auf eine Love Story hin, die die Greueltaten Südafrikas bloß als hübsch gruselige Fototapete fürs ansonsten Sentimentale benutzt." Die schwarzen Massenszenen werden "mit einem seltsam begütigenden 'Onkel-Toms-Hütte'-Blick erfasst".