Inhalt • THE NOMI SONG
In seinem Dokumentarfilm erzählt der Regisseur die Geschichte von Klaus Nomi, der, 1944 als Klaus Sperber in Bayern geboren, in New York zum Star wurde. Neben Ausschnitten aus Nomi-Shows kommen Verwandte, sein früherer Stimmlehrer und zahlreiche Freunde und Kollegen zu Wort. Und auch Klaus Nomi ist mit von der Partie - als lebensgroße mechanische Puppe des Künstlers Pat Keck.
Als eine längst fällige Würdigung einer kurzen, aber nachhaltig wirkenden Phase der jüngeren Popgeschichte, sieht Alexandra Wach die Dokumentation. "Bis zum Schluss liegt ein Staunen in den Bildern: über so viel Hingabe und Mut zum Abnormen. Ohne die tragische Seite von Nomis märchenhafter Karriere als einsamer Sonderling zu leugnen, ist THE NOMI SONG ein parteiischer Film, der keinen Hehl aus seiner Bewunderung macht. Das Resultat ist eine packende, zugleich kurzweilige Hommage an einen zutiefst vom Erfolg abhängigen Selbstdarsteller, den selbst die, die er enttäuscht hatte, weiterhin verehren"