Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

THE STRATOSPHERE GIRL

THE STRATOSPHERE GIRL

Regie M. X. Oberg

Kritiken • THE STRATOSPHERE GIRL

09. September 2004 | THE STRATOSPHERE GIRL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Heike Kühn ist der Film "ist als Balanceakt zwischen den Möglichkeiten des Comics und den Grenzen des Filmbildes angelegt. Der Comic übertreibt. Das Filmbild sagt die Wahrheit. Oder ist es anders herum? Schon am Anfang signalisiert der Film, dass Bild nicht gleich Bild ist. ... THE STRATOSPHERE GIRL ist ein feuchter Teenager-Traum, der seine Unzulänglichkeit und Verklemmtheit im Comic heldenhaft überhöht. Glücklicherweise tragen Kamera und Musik die Handschrift von Erwachsenen. Sie zeichnen eine brüchige Welt voller Melancholie und Abschiede."

09. September 2004 | THE STRATOSPHERE GIRL • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann hat eine virtuos verrätselte Geschichte gesehen. "Regisseur M.X. Oberg hat für seinen Film die Technik des Comic-Strips übernommen, mit scharfen Momentaufnahmen, überraschenden Wendungen, klaren Charakteren. Und er hat die Story bewusst bis zum Schluss im Unklaren gelassen, hat geschickt zwischen Fiktion und Wirklichkeit hin- und hergewechselt."

10. Februar 2004 | THE STRATOSPHERE GIRL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Rüdiger Suchsland ist dies die "deutsche Variante von LOST IN TRANSLATION, in der die Filmemacher viel weniger Geld hatten und die Hauptfigur gar keins - darum wohnt sie in einer europäischen Mädchen-WG und arbeitet als Hostess." Aber die Grundhaltung ist eine andere: eher ähnelt der Film Neo-Noir-Thrillern. "Bis zum Ende ist schwer zu sagen, was Traum, was Wirklichkeit sein soll in diesem Film, doch diese Schwäche der Story wird zur Stärke der Beobachtung: Der Film nähert sich selbst der offenen, fragmentarischen Erzählweise des Comics - und damit auch einem sehr gegenwärtigen Lebensgefühl."

07. Februar 2004 | THE STRATOSPHERE GIRL • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Coolness der Hauptfigur in den bedrohlichsten Situationen hat dem Kritiker Frank Noack den Atem verschlagen. "Am meisten beeindruckt jedoch, wie Oberg eine schläfrige Stimmung erzeugen kann, ohne die Spannung zu verringern."

07. Februar 2004 | THE STRATOSPHERE GIRL • Kritik • Die Tageszeitung

Philipp Bühler konnte sich wegen des Bedrohungsszenario und dessen düsterer Faszination dem Film kaum entziehen kann. Der Film ist "ein seltsam schwereloser und auch bodenloser Atmosphärenthriller, der in der Stille der Nacht nach dem sucht, was Fremdsein bedeutet." Der Kritiker findet den Film wirklich bewunderswert. "Zum einen die traumwandlerische Sicherheit, mit der sich Angela in dieser mysteriösen Halbwelt bewegt und mit ihr die Kamera auf ihrer ständigen Suche nach Zeichen und Bedeutung. Zum anderen der Eindruck, dass hier kurz nach dem Qualitätsschock von LOST IN TRANSLATION ein deutscher Film Ähnliches versucht - und über weite Strecken überzeugt."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,31752