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DIE SPIELWÜTIGEN

DIE SPIELWÜTIGEN

Regie Andres Veiel

Kritiken • DIE SPIELWÜTIGEN

03. Juni 2004 | DIE SPIELWÜTIGEN • Kritik • DIE ZEIT

Vieles hat Katja Nicodemus in dem Film gesehen: "Schauspielerporträt, Verschaltung von Egotrip, Blick in die Eingeweide einer legendären Hochschule. Nicht zuletzt aber vollzieht dieser Film eine Verbeugung vor der Ernsthaftigkeit und dem individuellen Mysterium künstlerischer Produktion." Dabei versucht der Film, "dem Geheimnis der Schauspielerwerdung dort auf die Spur zu kommen, wo es noch möglich scheint: beim Nachwuchs. ... Spiel als Leben, Leben als Spiel. Die Spielwütigen kommt dem existenziellen, fast möchte man sagen: heiligen Ernst der Berufung so nahe es nur geht. Schauspielerei ist hier nicht Entscheidung, Wunsch oder Plan, sondern Zwang, Trieb, tiefster Impuls."

29. Mai 2004 | DIE SPIELWÜTIGEN • Kritik • SPIEGEL Online

"Das zentrale Interesse des Films gilt der Strampelarbeit des Erwachsenwerdens - und den Kniffen, mit denen man sich durchboxt im Leben", meint Wolfgang Höbel. "Das Schöne, Erstaunliche an Veiels Film aber ist, dass er dem Zuschauer am Ende die Erkenntnis nahe legt: All die Quälerei und Knochenarbeit haben sich gelohnt. ... Die Kunst des Regisseurs aber zeigt sich darin, dass er auf dem Schneidetisch aus 240 Stunden Filmmaterial eine mitreißende Geschichte bastelte."

Mai 2004 | DIE SPIELWÜTIGEN • Kritik • film-dienst 11/2004

Für Horst Peter Koll hat der Film auf "wohltuender Weise nichts mit der modischen Sendeform des 'Reality TV' gemein. Aus dem 'natürlichen' Zwang der Verdichtung des Materials über vier Persönlichkeiten aus sieben Jahren auf Kinofilmlänge entwickelt der Regisseur vielmehr eine sehr persönliche Aufbereitungsform, die deutlich mit der Organisation eines narrativen Spielfilms verwandt ist - in der Tat 'inszeniert' Veiel Initiationsgeschichten, er erzählt, pointiert und dramatisiert, schafft Emotionen und Spannung vor allem mit Hilfe der virtuosen Montage und geht gelegentlich sogar so weit, die dokumentarischen Sequenzen durch deutlich nachgestellte Szenen zu rhythmisieren."

07. Februar 2004 | DIE SPIELWÜTIGEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich hat einen "großartigen Entwicklungsroman" gesehen. "Dabei finden sich bewegende success stories, wie man sie sonst nur aus dem Hollywood-Kino kennt - und das in einem deutschen Dokumentarfilm!" "Selten hat ein Film Faszination und Frustration, Traum und Albtraum des Schauspielerberufs so genau auf den Punkt gebracht. Und das bei Nachwuchsschauspielern, die den Beruf noch gar nicht richtig begonnen haben."

06. Februar 2004 | DIE SPIELWÜTIGEN • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal führt ein Gespräch mit dem Regisseur.

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