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KITCHEN STORIES

KITCHEN STORIES

Regie Bent Hamer

Kritiken • KITCHEN STORIES

05. Februar 2004 | KITCHEN STORIES • Kritik • Die Tageszeitung

Dietrich Kuhlbrodt findet den Film "vertrackt-komisch und gleichzeitig grandios-hintersinnig". "KITCHEN STORIES argumentieren nicht, sie zeigen nichts weiter als den Helden aus der Linné-Sippe, der bei der Beschreibung von Bewegungsähnlichkeit zwangsläufig scheitert und eben dadurch Mensch und zwanglos lieb und Freund wird." Der Film ist wunderbare "Wissenschaftskritik der averbalen Art", ein "wunderschön durchgestyltes, geriatrisches Märchen, sorgfältigst durchkomponiert, herrlich gespielt".

05. Februar 2004 | KITCHEN STORIES • Kritik • Frankfurter Rundschau

Tobias Schwarz hat herrlich gelacht in diesem "wundervoll absurdes Kammerspiel - ohne Worte". Liebevoll zeichnet der Regisseur "nicht nur seine Figuren, sondern zaubert in Ausstattung und Bildsprache die pastellfarbenen Fünfziger auf die Leinwand".

05. Februar 2004 | KITCHEN STORIES • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald schöpft ein neues Genre: KITCHEN STORIES ist eine "archetypischer Northern". Für dieses Genre muß der Zuschauer Zeit mitbringen, um "die Bedeutungsschwere von Dialogen, die durch Drei-Wort-Sätze und Drei-Minuten-Pausen geprägt sind, ermessen zu können. Und die Wärme eines Lächelns."

05. Februar 2004 | KITCHEN STORIES • Kritik • Die Zeit

Claudia Knieß entdeckt in KITCHEN STORIES ein "ideales Setting, um zwei wunderbare Geschichten zu erzählen: die Parabel von einem Kleinkrieg, aus dem eine Freundschaft wird, und die Schlüsselgeschichte des Kinos, das aus der Schaulust geboren wurde". Die Komik ist überaus lakonisch, der Regisseur ein "cineastischer Rationalisierungsexperte", der mit wenigen Bildern dramatische Ereignisse erzählt.

2004 | KITCHEN STORIES • Kritik • film-dienst 03/2004

Für Rolf-Ruediger Hamacher setzt der Regisseur das "Inszenierungsprinzip des Aussparens" besonders kunstvoll ein; gekonnt benutzt er die "absurde Ausgangssituation zu vielen kleinen Bild- und Wort-Gags am Rande". "Das liebevoll zusammengetragene Interieur und die Kleidung der 1950er-Jahre unterstreichen die Skurrilität der Figuren, die nicht psychologisiert, sondern zärtlich porträtiert werden." "Ein wunderbarer Film, der vom (Einfalls-) Reichtum des europäischen Kinos zeugt und durch seine Reduzierung aufs Wesentliche menschlicher Beziehungen zu einem universell verständlichen Kunstwerk wird."

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