Für Daniel Haas wirkt SCHOOL OF ROCK "wie eine liebenswürdige Antiquität, ohne verstaubt zu sein. Nicht zuletzt wegen Black, dem legitimen Erben des unvergesslichen Rock-Komikers und Blues Brothers John Belushi, ist Regisseur Richard Linklater (DAZED AND CONFUSED) ein Stück Gegenkultur mit den Mitteln des Mainstream gelungen. Zu sich selber stehen und Farbe bekennen ist die Devise."
Daniel Boese war während des Sehens des Films immer wieder dazu "geneigt, wie im Konzert auf vier Fingern zu pfeifen". SCHOOL OF ROCK ist eine verspätete Coming-of-age-Geschichte, dessen "Lebensweisheit auch jenseits der 30 noch auf ein Plattencover passt".
"Der Stoff ist natürlich läppisch", meint Holger Römers. Trotzdem ist der Film "gerade deshalb ein überraschend charmantes Kinovergnügen, weil er diese hübsche Petitesse als eben solche anlegt und ganz einfach, entspannt und zurückhaltend inszeniert". Der Kritiker hätte sich gewünscht, daß der Film "einige blinde Flecken der Rockbegeisterung kritischer reflektiert hätte", z.B. das Rochbegeisterung immer eine Sache von heterosexuellen weisse Jungen ist.
Oliver Rahayel faßt es kurz zusammen: "der ganze Film wirkt wie ein Relikt aus früheren Zeiten, in denen auch das US-Kino die Popkultur entdeckte und dann vorwiegend in Highschool-Komödien verheizte". Der Hauptdarsteller Jack Black darf nach Herzenslust agieren. Der Regisseur hat "immer wieder die Frage gestellt, welchen Sinn junge Leute ihrem Leben geben. Diesmal findet er anstelle einer bunten Palette von Antworten nur Plattitüden."