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THE MISSING

THE MISSING

Regie Ron Howard

Kritiken • THE MISSING

12. Februar 2004 | THE MISSING • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal hat eine "gänzlich ästhetische und gedankliche Richtungslosigkeit von Ron Howards im Umgang mit seinem Stoff und dem Erbe der Westerntradition" wahrgenommen. Der Regisseur kratzt "gerade einmal an deren Oberfläche" des Genres. Nur die beiden Hauptdarsteller "sind mit ihrem zurückgenommenen Schauspielstil und dem untrüglichen Gespür für einsilbige, verschlossene Charaktere für das Western-Genre wie geschaffen".

07. Februar 2004 | THE MISSING • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Peter von Becker ist THE MISSING "zu allererst ein Schauspieler-Film". Trotzdem ist er für den Kritiker kein richtig großer Film, denn "am vorhersehbaren Ende hat sich der spirituelle Überschuss längst erschöpft und alle Magie ist zur durchsichtigen Masche geworden. Aber unterhaltsam spannend ist er schon, dieser Western, der aus der Kälte kam."

07. Februar 2004 | THE MISSING • Kritik • Die Tageszeitung

Für Christina Nord füllt der Regisseur "alten Wein in schöne Schläuche; nicht nur seine Indianer wirken wie aus der Mottenkiste des 19. Jahrhunderts". Aber der Film bietet auch "kinematografisches Terrain par excellence": "Die erdigen Farben, der in der Sonne schimmernde dünne Schnee der ersten Szenen, der weite Himmel."

06. Februar 2004 | THE MISSING • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal ist wirklich nachhaltig von dem Film begeistert. "Der neue Film von Ron Howard hat nämlich alles, was man sich von Hollywood wünscht: Mitunter ist er ziemlich komisch, obwohl er das womöglich gar nicht sein will; er ist hinreichend spannend und bunt, routiniert im traditionellen Western-Breitwand-Format inszeniert, gut gespielt - und er schildert das Ringen der Frau um Selbstverwirklichung auf historisch korrekte Art."

2004 | THE MISSING • Kritik • film-dienst 03/2004

Franz Everschor hat Schwierigkeiten, den Film einzuordnen: "Während die Handlung allenthalben Bezug auf John Fords DER SCHWARZE FALKE nimmt, unterläuft Howard das traditionelle Konzept immer wieder mit modernen Perspektiven, als habe er eine Art feministische Antwort auf John Wayne im Kopf gehabt." Der Film bietet eine "ausgefeilte Charakteristik seiner Hauptpersonen", die Schauspieler machen "daraus richtig interessante und in der kargen Umgebung überzeugende Personen". Leider gibt der Film den Gegenparteien nicht so viel Raum.

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