Sven Reden nimmt den deutschen Kino-Start von HAUS DER 1000 LEICHEN zum Anlaß, um sich mit aktuellen US-Horrorfilmen und dem "Bild vom Kulturkampf", der sich in ihren Szenarien zeigt, auseinanderzusetzen.
René Classen reflektiert kurz die Vorgeschichte des Films, um dann Entwarnung zu geben: keinen neuen Schmerzgrenzen der Gewalt sind zu sehen, aber zugemutet wird einiges. Die "grimmige Tonart" und die Abwesenheit "allgegenwärtigen Ironie" unterscheidet den Film von anderen seines Genres. Der Regisseur "zeigt kein Interesse an seinen Protagonisten. Er behandelt sie wie Schlachtvieh, das er dem Sadismus seiner eigentlichen Stars, den Killern und Kannibalen, ausliefert." Zudem kann er keine Geschichte erzählen.