Für Birgit Glombitza bleiben die Figuren, die Julia Roberts spielt "das Ergebnis einer hübschen Andeutung, eines wunderschön kostümierten Namens. Überstrahlt durch die Insignien des Starkinos und beschränkt durch seine mythologischen Ränder." Den Feminismus kann die Kritikerin nicht wirklich entdecken: "Wahrhaft Provokantes liegt ihr nie auf der Zunge, auch wenn die regelmäßig zusammengepressten Lippen wohl andeuten sollen, wie viele Ungeheuerlichkeiten sie sich ständig verbieten muss. Doch ihre zarten Einwände und geduckten Trotzdem lassen Katherine Watson kaum subversiver daherkommen als ein ungebügeltes Taschentuch."
Julia Roberts überschattet das "leicht matte Emanzipationsmärchen", meint Daniel Haas; sie schreibt ihr Image fort, alles andere ist "nur noch hauchdünne Folie". Dieses typische Star-Kino ist sogar gur für den Film, da die Geschichte selbst nicht wirklich funktioniert. MONA LISAS LÄCHELN boykottiert sein "feministisches Anliegen mit schlecht verhohlener Biederkeit".
Am Beginn sieht Stefan Volk ein "kritisches, wenn auch etwas simples Gesellschaftsporträt", das allerdings in "rührseligem Tränenkino" endet. Indem der Regisseur "die ehernen College-Tugenden und Heile-Welt-Fantasien aus der historischen Distanz als propagandistische Disziplinierungsmechanismen entlarvt, lädt er dazu ein, auch die zeitgenössischen Konventionen zu hinterfragen". Aber zu plakativ werden Weltbilder gegeneinander gesetzt, historisch und dramaturgisch Sensationsgier befriedigt.