Inhalt • LOST IN TRANSLATION
Der US-Fernsehstar Bob Harris befindet sich in einer Krise. Er reist nach Tokio, um dort einen hochdotierten Whiskey-Werbespot zu drehen. An der Hotelbar lernt er die reiche und unglückliche, Amerikanerin Charlotte kennen, die sich allein unter den fremden Menschen in der Großstadt fühlt. Beide verstehen und lassen sich durch Tokio treiben.
Kritik • LOST IN TRANSLATION • 07. Januar 2004 • Frankfurter Rundschau
Daniel Kothenschulte reflektiert kurz über die "Lieblingsfremde" Japan, dann kommt er zu der "Spielart des romantischen Kinos", in der Sophia Coppola LOST IN TRANSLATION inszeniert. Die Regisseurin ist "eine Meisterin des 'ambient', der Mischung aus Licht, Farben und Tapetenmusik". Sie erhebt sich nie über das Fremde, inszeniert visuell im "Collageprinzip, das teils assoziativ ist, teils dekorativ" wie die Musik daherkommt.