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LAST SAMURAI

LAST SAMURAI

Regie Edward Zwick

Kritiken • LAST SAMURAI

09. Januar 2004 | LAST SAMURAI • Kritik • SPIEGEL Online

"Verkitscht, verklärt und vereinfacht" ist LAST SAMURAI, meint Oliver Hüttmann. Dem Regisseur "ist nicht daran gelegen, das Für und Wider eines kulturellen Austausches oder gesellschaftlicher Entwicklungen aufzuzeigen. Es geht ihm allein um den Kämpfer. Um Kampftechniken."

08. Januar 2004 | LAST SAMURAI • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal findet den Film "unbedeutend". Der Schauspieler Tom Cruise kann die Kritikerin nicht überzeugen, "als Darsteller geht er stur mechanistisch vor; kontemplativ veredeln lässt er sich kaum". Der Regisseur "feiert den Wertekonservatismus, indem er alte Kriegstechniken gut aussehen lässt". Am Ende hat der Kritikerin auch noch "ein deutliches Gefühl des Befremdens" beschlichen ob der "kultureller Überheblichkeit", mit der das amerikanische Ende inszeniert ist.

08. Januar 2004 | LAST SAMURAI • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Busche findet das ganze Projekt LAST SAMURAI vermessen, für ihn ist der Film ein "Beispiel eines äußerst subtil praktizierten Kulturimperialismus".

08. Januar 2004 | LAST SAMURAI • Kritik • Die Zeit

Anke Leweke hat ein "interkulturelles Tauschgeschäft", daß sie nicht wirklich überzeugt. "Der pathetischste Moment des ganzen Films ist auch sein lächerlichster: Nach einer Reihe von Initiationen stapft Cruise endlich schweren Schrittes mit einer original Samurai-Rüstung zur finalen Schlacht – und wirkt doch nur wie ein etwas zu klein geratenes Panzernashorn." Der Film ist in "bleischwere Spiritualisierung" mit "verlogenem Ehrgetöse" inszeniert.

08. Januar 2004 | LAST SAMURAI • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler vergleicht LAST SAMURAI mit den Western des John Ford und findet viele Gemeinsamkeiten, im guten wie im schlechten. Der Kritiker wünscht dem Regisseur "mehr Redlichkeit im Umgang mit den inneren Widersprüchen seines Werks". "Wo man John Ford noch Arbeit am Mythos zugesteht, riecht es bei seinen Nachfolgern nach Revanchismus." Der Film geht erstaunlich unkritisch mit Helden- und Opfertod um.

06. Januar 2004 | LAST SAMURAI • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad berichtet von der Europa-Premiere im Sony-Center in Berlin mit dem Stargast Tom Cruise.

06. Januar 2004 | LAST SAMURAI • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Alexander Visser kann LAST SAMURAI mit der Weisheit eines Akira Kurosawas nicht mithalten. "Er inszeniert die japanischen Ritter als letzte Hüter der Ehrenhaftigkeit in einer verkommenen Welt. Und bietet gekonntes Schwertballett und schöne Aufnahmen von fallenden Kirschblüten vor japanischer Kulisse." Wer keine historische Korrektheit erwarten, kommt beim dem Epos auf seine Kosten.

2004 | LAST SAMURAI • Kritik • film-dienst 01/2004

Für Rüdiger Suchsland ist der Film "Hollywood-Action", der aber sein Thema - die Fremdheit - überaus ernst nimmt, dieses "differenziert und variantenreich" darbietet. Für den Kritiker steht in der Inszenierung "der Western Pate, die Samurai funktionieren wie die Indianer". "Stilistisch bietet der Film atemberaubendes Kino; in den besten Momenten verschmelzen Kurosawa-Bilder mit einem Old-School-Studiostil. Die Inszenierung der Kampfszenen ist technisch herausragend, bleibt aber auch in punkto Martial Arts immer westlich."

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