| Regie | Marc Ottiker |
Für Horst Peter Koll schägt der Regisseur aus den technischen wie auch ökonomischen Herstellungsbedingungen "erzählerisches Kapital". HALBE MIETE ist eine "recht reizvolle Meditation über Entfremdung und Isolation, Nähe und Distanz, Einsamkeit und Sehnsucht, seelische Unbehaustheit und die Tristesse von Wohnungen, die zum subtilen Spiegelbild menschlicher Befindlichkeiten werden". Dem Regisseur gelingt es sogar, Wärme in digitalen Bilder zu erzeugen.
Jan Schulz-Ojala findet den Film furios, aber das nur, weil er sich an einem "extrem unsteten, mal genialen, mal naiven, mal punktgenau coolen und mal extrabreit moralisierenden, mal formverliebten und dann wieder unvermutet inhaltsbesoffenen Film nicht stört".