| Regie | Rolf Schübel |
Ein Interview mit Franka Potente führt Marc Hairapetian.
Oliver Hüttmann hat teileise "oberflächlichen, rührseligen Kitsch" gesehen. BLUEPRINT ist eine "überambitionierte Rosamunde-Pilcher-Kopie", die Tragik wirkt larmoyant und die Gestik hölzern. "Das Klonen selbst und die Folgen daraus für die Gesellschaft kümmern Schübel nicht", der Film hinterläßt "einfach zu viele Leerstellen".
Cornelia Fleer hat ein "opulentes Identitätsdrama" gesehen, "das souverän den mit der Klon-Thematik verbundenen Gefühlslagen folgt". Für die Kritikerin ist Franka Potente das "eigentliche Wunder des Films". Sie verkörpert die Doppelrolle überzeugend und kann "mit der Sinnlichkeit einer Juliette Binoche konkurrieren".
Für Jan Brachmann verwandelt BLUEPRINT "ein brisantes Thema in konventionelles Erregungs- und Zerstreuungskino. Der Film hat nicht mehr zu erzählen als die Geschichte einer jungen Frau, die sich aus der narzisstischen Umklammerung ihrer Mutter befreit. Originell ist das nicht." Die Schauspielerin Franka Potente ist überaus souberän und spielt beide Frauen höchst verschieden.