BLUEPRINT

film-zeit Film: BLUEPRINT
Regie Rolf Schübel

Inhalt • BLUEPRINT

Irgendwann in naher Zukunft. Siri Sellin erfährt, dass sie ein Klon ihrer Mutter, der weltberühmten Pianistin und Komponistin Iris Sellin ist. Iris ist unheilbar krank und hat den ehrgeizigen Reproduktionswissenschaftler Martin Fischer überzeugt, mit einem Klon, ihr musikalisches Talent - und ihn als Forscher - unsterblich zu machen. Siri zerbricht fast an dem Wissen, eine Kopie ihrer Mutter zu sein, eine Blaupause, ein Blueprint. Als junge Frau flieht sie aus ihrem Leben und versucht, in der Weltabgeschiedenheit Kanadas zu sich zu finden. Dort begegnet sie Greg und zum ersten Mal scheinen ihre Gefühle sie nicht zu täuschen. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Sie erfährt, dass Iris bald sterben wird. Siri steht vor der Entscheidung ihres Lebens...

Kritiken • BLUEPRINT

03. Januar 2004 | Kritik • Die Süddeutsche Zeitung

Für Hans Schifferle wagt der Regisseur einiges: "Er bringt die vielsagenden, bombastischen Kostüme, er zeigt die großen Gesten ... Er schwelgt in elegischen Hochglanzbildern, am Rande zum großartigen Kitsch." Aber er hat es nicht geschafft, die Bilder mit Leben und Gefühlen zu füllen.

02. Januar 2004 | Kritik • SPIEGEL Online

Ein Interview mit Franka Potente führt Marc Hairapetian.

01. Januar 2004 | Kritik • SPIEGEL Online

Oliver Hüttmann hat teileise "oberflächlichen, rührseligen Kitsch" gesehen. BLUEPRINT ist eine "überambitionierte Rosamunde-Pilcher-Kopie", die Tragik wirkt larmoyant und die Gestik hölzern. "Das Klonen selbst und die Folgen daraus für die Gesellschaft kümmern Schübel nicht", der Film hinterläßt "einfach zu viele Leerstellen".

2004 | Kritik • film-dienst 1/2004

Cornelia Fleer hat ein "opulentes Identitätsdrama" gesehen, "das souverän den mit der Klon-Thematik verbundenen Gefühlslagen folgt". Für die Kritikerin ist Franka Potente das "eigentliche Wunder des Films". Sie verkörpert die Doppelrolle überzeugend und kann "mit der Sinnlichkeit einer Juliette Binoche konkurrieren".

31. Dezember 2003 | Kritik • Berliner Zeitung

Für Jan Brachmann verwandelt BLUEPRINT "ein brisantes Thema in konventionelles Erregungs- und Zerstreuungskino. Der Film hat nicht mehr zu erzählen als die Geschichte einer jungen Frau, die sich aus der narzisstischen Umklammerung ihrer Mutter befreit. Originell ist das nicht." Die Schauspielerin Franka Potente ist überaus souberän und spielt beide Frauen höchst verschieden.

31. Dezember 2003 | Kritik • Berliner Morgenpost

Für Hanns-Georg Rodek wirkt BLUEPRINT "wie ein Lagebericht vom Neuen Deutschen Kino im Aufbruch: Seine Regisseure haben die Nase für ungewöhnliche Geschichten, aber noch nicht den Mut, sie in der ihnen angemessenen radikalen Form durchzuziehen". Franka Potente dagegen erweitert "ihre Ausdrucksmöglichkeiten weit über die uns bekannte patente Franka hinaus".

30. Dezember 2003 | Kritik • Berliner Morgenpost

Ein Interview mit Franka Potente führt Peter Zander.

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