| Regie | Veit Helmer |
Für Jan Distelmeyer wurde "eine Checkliste abgearbeitet". Die Charaktere, die "Supermigranten" sind all zu gut. TOR IM HIMMEL will zu sehr "allen alles sein" und vergißt darüber die Probleme über Aussiedler, Abschiebung usw.. Die Komödie nimmt dazu keine eigene Position ein. "Das Herumirren zwischen stereotypen Projektionen und realem Unrecht wird spätestens dann unerträglich, wenn von einer Gewalt die Rede sein soll, die dieser Film nicht zeigen kann."
Horst Peter Koll hat großes Kino gesehen, dem Regisseur gelingt Kino "zwischen Hollywood und Bollywood". Der Kritiker ist angetan, findet die Erzählweise, angereichert mit vielen Details, sympathisch und bezaubernd. Aber etwas fehlt zur ganz großen Kino-Illusion: "die Dichte der Erzählung verpufft mehrfach im etwas zu hektischen Wechsel zwischen Action, Liebe, Dramatik und Komödie", es mangelt an "rhythmischer Ausbalancierung" und die "unangenehm glättende und nivellierende Synchronisation" tut ihr eigenes dazu.