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VATERLAND

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Regie Thomas Heise

Kritiken • VATERLAND

20. November 2003 | VATERLAND • Kritik • Berliner Zeitung

Bei Christina Bylow hat der Film "mitunter Schwindelgefühle verursacht". Sie hat einen Film "jenseits aller aufklärerischen Gesten" gesehen. "Er ist das Porträt einer Geschichtslandschaft ... fragmentarisch, obsessiv und von einer fast unerträglichen Präzision." Dabei sind es "keine Biografien, die Heise hier aufblättert. Es sind Splitter, die stecken bleiben in einem Korpus aus Bildern, die sich zu einer Art Untotentanz in der Gegenwart fügen."

20. November 2003 | VATERLAND • Kritik • Der Tagesspiegel

VATERLAND ist mehr "als ein düsteres Zeitbild ostdeutscher Provenienz", meint Silvia Hallensleben. Die Grabungen des Regisseur in die Geschichte hinein zeigen die Wunden und "deutet auch auf einen breiteren historischen Anspruch, der voraussetzt, dass die Verletzungen der Vergangenheit auch in der Gegenwart noch wirken."

20. November 2003 | VATERLAND • Kritik • Die Zeit

Katja Nicodemus hat keine "Provinzfolklore und Reliquienschau der DDR" gesehen. Vielmehr begibt sich der Regisseur auf "eine Spurensuche mit offenem Ausgang". Er forscht behutsam und sensibel in den "Sedimentschichten und Abwasserkanäle der Geschichte".

2003 | VATERLAND • Kritik • film-dienst 24/2003

Ralf Schenk findet große Worte für den Dokumentarfilm: Der Regisseur "bezieht seine Aufnahmen zwar aus der Wirklichkeit, aber durch die Komposition, die Montage und Collage des Gefundenen, gelangt er ins Philosophische und Spirituelle". Ihm geht es um die "Verlorenheit des Individuums in Zeit und Raum". Zwar will der Kritiker keine Schublade ziehen, aber Vaterland ist für ihn "auch das Musterbeispiel eines 'existenzialistischen' Films".

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