Andreas Ross findet den Film "radikal-authentisch", "der erste wahrhaft europäische Film". Die "witzige Hommage an den Studentenaustausch" berichtet mit vielen liebevollen Details vom chaotischen WG-Leben. Der Trick des Regisseurs ist die Improvisation.
Jochen Schmidt will auswandern, wenn dem Film in Deutschland kein Erfolg beschienen ist. Er meint nämlich: "Cédric Klapisch ist das eigentliche Genie des französischen Kinos." Der Kritiker hat eine Liebeserkärung an Europa gesehen, mit sinnlosen Diskussionen über altbekannte Klischees, aber mit "präzisen Dialoge, deren Genauigkeit dauernd in Komik umschlägt".
Keine "üblichen länderspezifischen Klischees" hat Andrea Dittgen gesehen. Es gibt keine Differenzen zwischen diesen verschiedenen Europäern. Der Film ist "atmosphärisch- technisch auf der Höhe seiner jungen Protagonisten", die Schauspieler sind gut besetzt. Alles "ist ganz unterhaltsam inszeniert, wirkt auf Dauer aber langweilig und nervend".