Oliver Hüttmann hat einen "rasant-eleganten Gaunerfilm der alten Schule..., einen verdammt coolen Genrefilm " gesehen. Die Charaktere sind "originell und perfekt besetzt". Mit seiner Variation eines 'heist movies' macht der Regisseur alles richtig: timing, Spannungsaufbau, Schnitt.
Sven von Reden stellt sich Angesichts des Films die Frage, warum derzeit eine "neue Lust am smarten Kriminellen" besteht. Er vergleicht die Remakes wie OCEANS ELEVEN, THE GOOD THIEF und THE ITALIEN JOB mit ihren Vorgängern und kommt zu einigen schlüssigen Ergebnissen.
Für Gerhard Midding ist der Film ein "big-caper-movie und eine Rachegeschichte zugleich". Der Regisseur "inszeniert alles so temporeich und versiert, dass einem kaum Muße bleibt, verfängliche Fragen an die mitunter holprige Drehbuchlogik zu stellen." Der Kritiker lobt die "großzügige Funktionalität des Erzählens" und glaubt an einen Kinokassen-Erfolg.
Andrea Dittgen reichen drei Dinge für einen unterhaltsamen Action-Film: "verblüffende Actionszenen mit langen Verfolgungsjagden und einige recht originelle Gangster-Typen". All das hat THE ITALIAN JOB und dazu noch Humor und Überraschung, Sinn fürs Detail und gute Schauspieler bis in die Nebenrollen besetzt. Leichte Kritik erhalten die Nebenszenen, aber sonst ist der Film mehr als kopflose Action.