| Regie | Hans Steinbichler |
Johanna Adorján findet den Film eigenartig, ungewöhnlich, gnadenlos und schrecklich. Er ist hervorragend gespielt und wunderschön gefilmt, aber er ist kaum zu ertragen, weil "er von Begebenheiten erzählt, die einem die Sprache verschlagen" und weil "das Gezeigte schrecklich ist".
Der Film ist eine Gratwanderung, meint Horst Peter Koll; ein permanentes Wechselspiel zwischen "Lust und Leid, Kolportage und Tragödie, bildungsbürgerlichem Selbstmitleid und aufrichtigem Leiden". Darsteller wie Regisseur gelingt eine eindrucksvolle, "wirklich erkenntnisreiche Reise in die Psyche des Menschen".