Für Dietmar Kammerer ist es die "Verbindung von Körperlichkeit und Spiritualität", die Werner Herzog veranlaßt haben muß, diesen Film zu drehen. "Alle Elemente der Herzogschen Obsessionen finden sich wieder: die von der Zivilisation verschonten Landschaften, in denen sich die Kraft des Rituals noch entfalten kann; die Sinnsuche durch extreme körperliche Anstrengung; die Begegnung fremder Kulturen; die Reise, die nur zu Fuß gemacht werden kann; der Einzelne vor der Gewalt der Natur."
Für Reinhard Lüke bewahrt "die Dokumentation bei aller faszinierten Anteilnahme dennoch eine wohltuend distanzierte Außenperspektive". Werner Herzog klammert aber die "prosaischen Seiten einer solchen Massenveranstaltung nicht aus". Allerdings mutet einiges "unfreiwillig komisch bis grotesk an".