| Regie | Marco Petry |
"Deutsche Antworten auf amerikanische Teeniefilme können eben grundsätzlich nur besser sein", findet der namenlose Kritiker. Schöner sind sie auch, weil sie ungelenk bleiben, weil sich manche Handlungslinien verwischen und irgendwann unsichtbar, unwichtig sind, weil sie "auf Action dort verzichtet, wo sie sich anbietet; und dann ist plötzlich Action anderswo, ein Ereignis".
Manfred Herms rezensiert gleich zwei Filme in einer Kritik (siehe dazu auch bei FEIERTAG). Er bescheinigt dem Film Stilsicherheit, aber die ganze Situtation wirkt für 22-Jährige etwas beklemmend und schwermütig.
Ulrich Kriest findet es gut, daß der Regisseur es nicht nötig hat, die Geschichte "mit Klischees oder billigen Witzen aufzupeppen". Sie ist zudem präzis recherchiert, was für einen "gehörigen Schuss Realismus" sorgt. Es ist ein "spannender Film über das normale Leben von Jugendlichen in Deutschland" geworden.