Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

Cannes: Internationales Filmfestival - 2009

Cannes: Internationales Filmfestival - 2009

Presse

Mittwoch, den 27. Mai 2009 

Mark Brown (FREITAG) bilanziert das Festival: Ang Lee enttäuschte, Ken Loach erheiterte, Lars von Trier deprimierte, und der verdiente Gewinner von Cannes heißt: Michael Haneke. Rüdiger Sturm (FR) stellt zehn Fragen an Cannes-Sieger Christoph Waltz: Wieso die Filmrealität für ihn wahrhaftig ist.

Dienstag, den 26. Mai 2009 

Allerorten wird das Filmfestival von Cannes und die Preisverleihung bilanziert. Furchtlosigkeit war offenbar ein Kriterium, das von der Jury hoch bewertet wurde, meint Verena Lueken (FAZ). Wieder einmal gewinnt damit ein anerkannter Protagonist des Weltkinos für einen Film, der nicht sein bester ist, stellt Daniel Kothenschulte (FR) fest. Michael Althen (FAZ) porträtiert den sanft säuselnden Psychopathen, den Cannes-Gewinner Christoph Waltz; auf den neuen, alten Shootingstar schaut auch Mirjam Marits (PRESSE). Laut Isabella Reicher (STANDARD) gibt es nun eine neue Berufung für einen alten Profi. Als maliziösen Melancholiker bezeichnet Christiane Peitz (TSP) den Schauspieler. Sven von Reden (STANDARD) sprach mit dem österreichischen Filmemacher Michael Haneke über seinen prämierten Film, über die Faszination von Schwarz-Weiß und über Fanatismus jedweder Couleur. Susan Vahabzadeh (SZ) erklärt, warum die Österreicher in Cannes so gut ankommen; Christoph Huber (PRESSE) zeigt den Weg des Regisseur zur Goldenen Palme auf. Die Österreicher sind die besseren Deutschen, meint Susan Vahabzadeh (SZ) außerdem. Denn die Besten in Cannes kommen eigentlich aus Babelsberg, weiß Udo Badelt (TSP). Die Erfolgsserie des österreichischen Films nimmt allmählich märchenhafte Züge an, stellt Dominik Kamalzadeh (STANDARD) fest. Es wird auch diskutiert, ob DAS WEISSE BAND (DAS WEISSE BAND Trailer) ein deutscher Film ist, unter anderem hier in der PRESSE.

Montag, den 25. Mai 2009 

Die Goldene Palme hat der Film DAS WEISSE BAND (DAS WEISSE BAND Trailer) von Michael Haneke gewonnen. Der Große Preis der Jury ging an Jacques Audiard für UN PROPHETE. Die Preise für die besten Darstellungen erhielten Charlotte Gainsbourg in ANTICHRIST und Christoph Waltz in INGLOURIOUS BASTERDS (INGLOURIOUS BASTERDS Trailer).
Die wichtigsten Preisträger gibt es hier.

Das Filmfestival von Cannes begann auf hohem Niveau, doch zum Ende hin ging dem Wettbewerb die Luft aus, meint Lars-Olav Beier (SPIEGEL). Gewalt war das beherrschende Thema des Festivals, und zwar in jeder Form, bilanziert Verena Lueken (FAZ). Selten sah Anke Westphal (BLZ) bei einer kinematografischen Leistungsschau Frauen auf so schreckliche Weise leiden. Hanns-Georg Rodek (WELT) sah einen hervorragenden Jahrgang, der das 62. Filmfestival zu einem Triumph des Autorenfilms über das Mainstream-Kino machte; die ausgezeichnete, vielfältige Auswahl lobt auch Christoph Egger (NZZ). Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) kommt zu dem Schluß: Es war einer der stärksten Wettbewerbe des letzten Jahrzehnts. Es war ein Jahr der Ratlosigkeit: Wirtschaftliche Krise, digitaler Umbruch und fehlende künstlerische Vision prägten laut Christoph Huber (PRESSE) das wichtigste Filmfestival. Die Wirtschaftskrise würde auch an Cannes nicht spurlos vorbeigehen, hieß es zu Festivalbeginn - Untergangsstimmung machte sich am Markt zwar nicht breit, doch die Käufer sind wählerischer geworden, weiß der STANDARD.

Eine Palme für einen in deutscher Sprache und mit sehr deutschem Thema gedrehten Film ist für Jan Schulz-Ojala (TSP) so überwältigend wie sensationell. Der Triumph für Österreich ist perfekt, freut sich Dominik Kamalzadeh (STANDARD). Nicht Nationen gewinnen Kunstpreise sondern Künstler, erwähnt die FR. Die große Überraschung bei der Preisverleihung ist für SENNHAUSER ausgeblieben; nonkonformistische und bilderstarke Filme wurden laut Rüdiger Suchsland (TELEPOLIS) ausgezeichnet.

Bernd Beddies (WELT) ist dem Schauspieler Christoph Waltz begegnet; Hanns-Georg Rodek (MOPO) befragt hin, wie es war mit Brad Pitt und Quentin Tarantino zu drehen. Das hätte sich der Schauspieler vor einpaar Monaten nicht träumen lassen, glaubt der STANDARD. Im STANDARD werden auch Stimmen zur Preisverleihung veröffentlicht. Michael Haneke verlangt seinem Publikum eine Menge ab, meint Karen Zintz (STERN); als Urgestein des Kinos bezeichnet ihn der STANDARD.

Der Doppelerfolg für die Österreicher freut den SPIEGEL, die SZ und die FAZ. Der STERN berichtet.

Sonntag, den 24. Mai 2009 

Heute Abend geht das 62. Filmfestival in Cannes mit der Preisverleihung zu Ende. Sexualität und Gewalt haben das Festival laut Martin Walder (NZZ) geprägt. Rüdiger Suchsland spekuliert auf TELEPOLIS, wer die Goldene Palme gewinnen könnte. Laut Jan Schulz-Ojala (TSP) war das Festival in diesem Jahr ein Tummelplatz für nie gesehene Abenteuer. Sascha Lehnartz (MOPO) entdeckt den eigentlichen Star von INGLOURIOUS BASTERDS (INGLOURIOUS BASTERDS Trailer): Christoph Waltz. Ob Michael Haneke heute in Cannes geehrt wird oder nicht: Österreichs Film spielt international vorne mit, stellt Thomas Kramar (PRESSE) fest. Die iranisch-amerikanische Journalisten Roxana Saberi ist auf dem Filmfestival in Cannes ausgezeichnet worden, meldet der SPIEGEL. Die Filmemacher Tizza Covi und Rainer Frimmel erhielten in der "Quinzaine des réalisateurs" für ihren Film LA PIVELLINA (LA PIVELLINA Trailer) den Preis "Europa Cinemas Label", meldet die PRESSE.

Besprochene Filme:
THE IMAGINARIUM OF DOCTOR PARNASSUS von Terry Gilliam
ENTER THE VOID (ENTER THE VOID Trailer) von Gaspar Noé
VINCERE von Marco Bellocchio

Samstag, den 23. Mai 2009 

Das brillant gefilmte und indifferente Knastdrama UN PROPHETE ist für Anke Westphal (BLZ) der Favorit für die Goldene Palme und sie bilanziert: Vom Tod des Autorenkinos kann keine Rede sein. Das Wettbewerbsprogramm, das sich ausschließlich aus Cannes-Veteranen zusammensetzte, hat die vorher gehegten Erwartungen in allem erfüllt – und gerade deshalb zugleich enttäuscht: durch den eklatanten Mangel an Neuem, meint Barbara Schweizerhof (NETZEITUNG). Daniel Kothenschulte (FR) schreibt über die Logik des Traums. Sophie Albers (STERN) hat einen grandiosen Abschied des Heath Ledgers von der Leinwand gesehen; auch SENNHAUSER rezensiert THE IMAGINARIUM OF DOCTOR PARNASSUS. Hannes Burchert ist mit seinem Hochschulabschlussfilm SCHNEEZEIT zum Filmfestival eingeladen worden; in der WELT beschreibt er seine Erfahrungen. Christiane Kinne, Regisseurin eines deutschen 3D-Films, schreibt ebenfalls in der WELT über ihre Cannes-Erlebnisse.

Besprochene Filme:
THE IMAGINARIUM OF DOCTOR PARNASSUS von Terry Gilliam
LES HERBES FOLLES von Alain Resnais
A L´ORIGINE von Xavier Giannoli
ENTER THE VOID (ENTER THE VOID Trailer) von Gaspar Noé
DAS WEISSE BAND (DAS WEISSE BAND Trailer) von Michael Haneke

Freitag, den 22. Mai 2009 

Schuld, Gewissen, Erlösung sind die Themen der Filme im Wettbewerb von Cannes – neben der ältesten Story der Welt - Katja Nicodemus (ZEIT) zieht bereits eine Bilanz. Tobias Kniebe (SZ) hat das Böse an sich ausgemacht. Auf unterschiedliche Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit verweist Dominimk Kamalzadeh (NZZ). Kirsten Niehuus, Filmförder-Geschäftsführerin beim Medienboard Berlin-Brandenburg, schreibt in der WELT über aus Deutschland geförderte Filme. Über diese Art der Förderung ist Anke Westphal (BLZ) nicht unbedingt glücklich. Trotz der Abwesenheit deutscher Film in Cannes hört Jan Schulz-Ojala (TSP) allerhand sogar sehr erlesenes Deutsch von der Leinwand. Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) beschäftigt sich mit Philosophie, Protestanten und Naziskalps. Bei SENNHAUSER gibt es wieder Filmkritiken.

Besprochene Filme:
INGLOURIOUS BASTERDS (INGLOURIOUS BASTERDS Trailer) von Quentin Tarantino
DAS WEISSE BAND (DAS WEISSE BAND Trailer) von Michael Haneke
LES HERBES FOLLES von Alain Resnais
A L´ORIGINE von Xavier Giannoli
ZERRISSENE UMARMUNGEN (ZERRISSENE UMARMUNGEN Trailer) von Pedro Almodóvar
BRIGHT STAR (BRIGHT STAR Trailer) von Jane Campion

Donnerstag, den 21. Mai 2009 

Ein Tag in Cannes reicht schon aus, um einmal mit der halben Welt in Kontakt zu treten. Filmhistoriker Ulrich Gregor (WELT) erlebte das in knapp 18 Stunden Festivalwahnsinn. Vier junge Filmfans der Zehlendorfer John-F.-Kennedy-Schule schreiben Kinokritiken von den Festspielen in Cannes und der TSP veröffentlicht ihre Texte, ebenso wie CRITIC. Bei SENHHAUSER gibt es wieder Kritiken zu Wettbewerbsfilmen zu lesen.

Besprochene Filme:
INGLOURIOUS BASTERDS (INGLOURIOUS BASTERDS Trailer) von Quentin Tarantino
DAS WEISSE BAND (DAS WEISSE BAND Trailer) von Michael Haneke
DRAG ME TO HELL (DRAG ME TO HELL Trailer) von Sam Raimi
LES HERBES FOLLES von Alain Resnais

Mittwoch, den 20. Mai 2009 

Größenwahn und Kunstanspruch hat Anke Westphal (BLZ) bei den Filmfestspielen ausgemacht. Wie stets zur Mitte dieses Festivals kommt kein Film im Programm ohne spektakuläre Sexszenen daher, stellt Daniel Kothenschulte (FR) fest. Mit Senioren im Kino setzt sich Hanns-Georg Rodek (WELT) auseinander. Verena Lueken (FAZ) schreibt über die Umschlungenen des Kinos; Jan Schulz-Ojala (TSP) über Absturz und Atemholen vor dem Höhenflug. Schreckensschreie, Hohngelächter und dezidierten Applaus beschreibt Christoph Egger (NZZ). Weil die Kino-Schönheit Penélope Cruz gekommen ist, findet Hanns-Georg Rodek (MOPO) Cannes noch schöner. SENNHAUSER hat bereits wieder viele Filme gesehen und anderes beobachtet. David Kross ist für seine schauspielerische Leistung im Film DER VORLESER (DER VORLESER Trailer) in Cannes mit der "Trophée Chopard" ausgezeichnet worden, meldet die MOPO. Auf CRITIC melden sich wieder junge Filmkritiker zu Wort.

Besprochene Filme:
INGLOURIOUS BASTERDS (INGLOURIOUS BASTERDS Trailer) von Quentin Tarantino
ZERRISSENE UMARMUNGEN (ZERRISSENE UMARMUNGEN Trailer) von Pedro Almodóvar
VINCERE von Marco Bellocchio

Dienstag, den 19. Mai 2009 

Unerhörte Dinge ereignen sich in Cannes, stellt Hanns-Georg Rodek (WELT) fest. Ohne skandalöse Sex-Szenen geht's ja eh nicht beim Filmfestival - aber dieses Mal kommt auch noch viel Blut dazu, entdeckt Andreas Borcholte (SPIEGEL). Totale Therapie hat Anke Westphal (BLZ) ausgemacht; Cristina Nord (TAZ) ist dem Satan höchstpersönlich begegnet. Über Größenwahn und Bescheidenheit schreibt Daniel Kothenschulte (FR). Das Programm ist in diesem Jahr, zumindest in der offiziellen Sektion, selten stärker, lobt Verena Lueken (FAZ). Manchmal muss das Kino die Schönheit der Welt zelebrieren, meint Susan Vahabzadeh (SZ). Im Zwischenbericht von Dominik Kamalzadeh (STANDARD) tauchen Sex-Splatter, der Knast als Schule des Lebens und historische Ereignisse auf. Das dicke Ende kommt noch, behauptet Sophie Albers (STERN). Cannes erweckt die Puppen zum Leben, hält Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) fest; außerdem schreibt Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) über Perversionen. Bei SENNHAUSER gibt es wieder einige Filmkritiken zu lesen.

Besprochene Filme:
ANTICHRIST von Lars von Trier
LOOKING FOR ERIC (LOOKING FOR ERIC Trailer) von Ken Loach

Montag, den 18. Mai 2009 

Wer braucht beim Filmfestival schon große Stars, wenn es gute Filme gibt, meint Andreas Borcholte (SPIEGEL). Im Wettbewerb hat Anke Westphal (BLZ) nichts Neues entdeckt, dafür in einer Nebenreihe. Wie Hanns-Georg Rodek (WELT) findet, wird Cannes in diesem Jahr romantisch; wogegen Jan Schulz-Ojala (TSP) dem Gesetz des Stärkeren nachspürt. Von der Familie als Geisterbahn schreibt Cristina Nord (TAZ). Trübes, brillantes und brillant trübes Licht hat Christoph Egger (NZZ) ausgemacht. Daniel Kothenschulte (FR) entdeckt einiges auf der ständigen Retrospektive "Cannes-Classics". Hanns-Georg Rodek (WELT) sprach mit Regisseur Lars von Trier über religiöse Prägungen, Depressionen und die Tonbänder für Rainer Werner Fassbinders Beerdigung. Michael Schmidt-Ospach, Chef der Filmförderung Nordrhein-Westfalen, schreibt in der WELT über seine persönlichen Eindrücke. Über Cannes und die Krise schreibt Hanns-Georg Rodek (MOPO). Auf CRITIC schreiben wieder junge Filmkritiker. SENNHAUSER bietet diverse Artikel zu den gesehenen Wettbewerbsfilmen.

Besprochene Filme:
KINATAY (KINATAY Trailer) von Brillante Mendoza
TAKING WOODSTOCK (TAKING WOODSTOCK Trailer) von Ang Lee
UN PROPHETE von Jacques Audiard
ANTICHRIST von Lars von Trier
BRIGHT STAR (BRIGHT STAR Trailer) von Jane Campion
THIRST von Park Chan-Wook
VENGEANCE von Johnnie To
SAM AND DELILAH von Warwick Thornton

Samstag, den 16. Mai 2009 

In den Wettbewerbsfilmen kriselt es ganz schön, meint Andreas Borcholte (SPIEGEL). Nadelstiche und Dolchstöße hat Verena Lueken (FAZ) ausgemacht. Über libidinöse Sprengkraft schreibt Tobias Kniebe (SZ). Das Festival verweigert laut Anke Westphal (BLZ) das wohlfeil Ätherische. Eine verdrehte Welt hat Jan Schulz-Ojala (TSP) in Cannes ausgemacht; Cristina Nord (TAZ) eine Dichterin der Romantik. Bereits einen ersten Höhepunkt hat Christoph Huber (PRESSE) ausgemacht. Wieder schreiben junge Filmkritiker auf CRITIC. Bei SENNHAUSER gibt es Diverses zu hören und zu lesen.

Besprochene Filme
THIRST von Park Chan-Wook
FISH TANK (FISH TANK Trailer) von Andrea Arnold
TETRO von Francis Ford Coppola
BRIGHT STAR (BRIGHT STAR Trailer) von Jane Campion
AIR DOLL von Hirokazu Kore-eda
SPRING FEVER von Lou Ye
TAKING WOODSTOCK (TAKING WOODSTOCK Trailer) von Ang Lee

Freitag, den 15. Mai 2009 

Wut und Drama stehen am Programm des ersten regulären Tages der 62. Filmfestspiele in Cannes, vermeldet die PRESSE. Hanns-Georg Rodek (WELT) hätte vom Altmeister Francis Ford Coppola und seinem neuen Film etwas mehr erwartet. Cristina Nord (TAZ) sah eine schmerzensreiche Familiengeschichte. Jedes Vergnügen hat seinen Preis, stellt Daniel Kothenschulte (FR) lakonisch fest. Ganz Junge Filmkritiker schreiben in Cannes und veröffentlichen auf CRITIC. SENNHAUSER hat bereits mehrere Festivalfilme gesehen.

Besprochende Filme
OBEN (OBEN Trailer) von Peter Docter und Bob Peterson
THIRST von Park Chan-Wook
TETRO von Francis Ford Coppola
SPRING FEVER von Lou Ye
FISH TANK (FISH TANK Trailer) von Andrea Arnold
AIR DOLL von Hirokazu Kore-eda

Donnerstag, den 14. Mai 2009 

Die 62. Filmfestspiele von Cannes sind eröffnet. Wer braucht schon Filmfestivals, fragt sich Wolfgang Höbel (SPIEGEL) und gibt auch gleich die Antwort: Keiner, denn das dort gefeierte Autorenkino hat seine Bedeutung komplett verloren. Verena Lueken (FAZ) sieht das ganz anders: Ein Programm, das ausgewiesene Autorenfilmer aus der ganzen Welt versammelt, ist eher ein Hoffnungszeichen. Die wenige amerikanische Filme müssen nicht auf eine neue Eiszeit zwischen den beiden Filmmetropolen Hollywood und Cannes hindeuten, meint Hanns-Georg Rodek (WELT).

Auf der Festival-Leinwand werden laut Sophie Albers (STERN) die Messer gewetzt. Im SZ-MAGAZIN gibt es 7 Stichworte zu 3D-Filmen zu lesen. Rüdiger Suchsland führt auf ARTECHOCK ein Cannes-Tagebuch und er nennt die 1. Folge "Der dunkle Blick auf die Welt, das Festival als Startrampe, Cannes und die Krise und die vierte Kino-Dimension".

Besprochende Filme
OBEN (OBEN Trailer) von Peter Docter und Bob Peterson

Der SPIEGEL, die FR und die WELT veröffentlichen Agenturnachrichten.

Mittwoch, den 13. Mai 2009 

Heute eröffnet das 62. Filmfestival in Cannes. Das Fest ringt mit der Krise, meint Anke Westphal (BLZ) und vor allem die amerikanischen Gäste bleiben fern. Wenigstens wird nicht an großen Namen gespart, lobt Cristina Nord (TAZ). Weitesgehend wird auf Autorenfilmer gesetzt, entdeckt Christoph Egger (NZZ); auch Daniel Kothenschulte (FR) sieht den Autorenfilm oben auf. Viel Fantasie und Filmblut erwartet Dominik Kamalzadeh (STANDARD). Es gibt keinen einzigen deutschen Film auf dem Filmfestival, nirgends. Trotzdem dominieren deutsche Visionen in Cannes - des Geldes wegen, schreibt Tobias Kniebe (SZ). Susan Vahabzadeh (SZ) stellt Isabelle Huppert fort, die eiskalte Frau, die zur Jury-Chefin erkoren wurde. SENNHAUSER blickt auf den Glamour von Cannes.

Dienstag, den 12. Mai 2009 

Am Mittwoch Abend eröffnet das Filmfestival von Cannes mit OBEN (OBEN Trailer). Peter Beddies (MOPO) blickt auf den Pixar-Chef John Lasseter, der einen Erfolg nach dem anderen einfährt. Derweil ruft das glamoröse Filmfest die Krise aus: Trotz erstklassiger Gästeliste sind die Parties kleiner und vor dem Start am Mittwoch sind noch Zimmer frei. Das hat es bisher noch nie gegeben, behauptet Moritz Honert (TSP). Die diesjährige "Semaine de la Critique" zeigt Debütfilme mit einem Blick auf verlorene Seelen in verlorenen Landschaften, schreibt Daniel Nehm (CRITIC). SENNHAUSER verweist auf die alten Meister, die in Cannes laufen. Die FR erwähnt das Festival kurz.

Freitag, den 24. April 2009 

Die Wettbewerbs-Teilnehmer von Cannes stehen fest. Zahlreiche Autorenfilmer sind vertreten, unter anderem Quentin Tarantino, Michael Haneke, Ang Lee, Pedro Almodóvar, Jane Campion, Park Chan-wook, Lars von Trier und, und ... Aus Deutschland ist kein Regisseur dabei. Darüber ist Hanns-Georg Rodek (WELT) etwas enttäuscht. 52 Filme werden auf dem Festival laufen, weiß Johannes Wetzel (BLZ).

Der SPIEGEL meldet die Nachricht. Die FAZ freut sich auf einen starken Jahrgang; der TSP auf ein starkes Europa. Der STERN gibt einen Überblick. Der Focus liegt auf dem Autorenfilm, meint die FR. Der STANDARD und die PRESSE freuen sich für den Österreicher Michael Haneke.

Eine Zusammenstellung der Wettbewerbsfilme gibt es hier.

Samstag, den 03. Januar 2009 

Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert übernimmt den Jury-Vorsitz beim kommenden Filmfestival in Cannes. Der SPIEGEL, die FAZ, der STANDARD und der TSP melden die Nachricht. Für Dirk Knipphals (TAZ) ist sie eine Jurypräsidentin mit Ausdruckskraft.

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 2,22263