Beim Europäischen Filmpreis probte der Ruhrpott schon mal Kulturhauptstadt - und die tapfere Anke Engelke prallte ab an einer Wand aus Arroganz, bilanziert Hans Hoff (SZ).
Die Vergabe des Europäischen Filmpreises wird allerorten kommentiert. Michael Haneke erhielt ganz zu recht gleich drei der Auszeichnungen, doch die Verleihungsgala geriet zur qualvollen Veranstaltung, findet Oliver Jungen (FAZ). Trotzig selbstbewußt, also jenseits von Hollywood, gab sich der europäische Film, schreibt Daniel Kothenschulte (BLZ / FR). Überraschungen blieben für Oliver Wertschulte (TAZ) aus. Die Altmeister feiern sich, Stars glänzen durch Abwesenheit, stellt Christina Tilmann (TSP) fest.
Die Gewinner stehen nicht nur hier bei film-zeit.de, sondern auch in der WELT, in der PRESSE, im STANDARD und in der ZEIT.
Der Europäische Filmpreis ist vergeben worden. Michael Hanekes deutschsprachiger Film DAS WEISSE BAND (
) ist als Bester Film ausgezeichnet worden, der Regisseur hat zudem den Preis für die Beste Regie und das Beste Drehbuch erhalten.
Der SPIEGEL berichtet.