| Autoren | Andreas Ungerböck (Hrsg.) |
| Gunnar Landsgesell (Hrsg.) | |
| Seiten | 336 Seiten |
| Preis | 19,90 Euro |
| Verlag | Bertz-Fischer Verlag, Berlin |
| Datum VÖ | Oktober 2004 |
| ISBN | 3-929470-87-X |
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Spike Lee spielt seit gut 20 Jahren durch seine filmische Arbeit und als öffentliche, meinungsbildende Person eine zentrale Rolle im neuen Black Cinema. Zugleich geht er jedoch kritisch auf Distanz zu schwarzen Positionen: In seiner unverwechselbaren Filmsprache hält er dem Getto-Film Familienwerte entgegen, polemisiert gegen einen Teil der Rap-Szene und polarisiert mit kämpferischen Filmen wie dem Porträt des radikalen Aktivisten Malcolm X. Kaum ein Filmemacher ist derart umstritten und derart missverstanden.
Die Essays dieses Buches greifen genau jene "heißen" Themen auf und zollen der Bedeutung und Vielschichtigkeit Spike Lees Tribut. Hinzu kommen Texte zu allen seinen Filmen sowie ein ausführliches Werkstattgespräch mit dem Regisseur. Neben renommierten Kritikern aus dem deutschsprachigen Raum zählen vor allem prominente afroamerikanische Publizisten und Wissenschaftler zu den Autoren des reich bebilderten Bandes.
Die Herausgeber
Gunnar Landsgesell studierte Politikwissenschaft und war bis 2002 außenpolitischer Redakteur des Wochenmagazins Format. Mitbegründer des linken Kultur- und Politikmagazins malmoe. Österreich-Korrespondent des deutschen Branchenblattes Blickpunkt: Film. Redakteur des Kinomagazins RAY.
Andreas Ungerböck studierte Theaterwissenschaft und Publizistik. Dissertation über Rainer Werner Fassbinder. Freier Filmjournalist, zahlreiche Publikationen im deutschsprachigen Raum. Veranstalter von Filmreihen zum asiatischen Kino. Seit 1994 Programmkonsulent und Katalogredakteur der Viennale. Herausgeber des Österreichischen Kinohandbuchs 1998/99 und 2000/2001. Seit 2001 Chefredakteur des Kinomagazins RAY. Buchbeiträge unter anderem in Alfred Hitchcock und Marlon Brando.