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STANLEY KUBRICK

STANLEY KUBRICK
Seiten 304 Seiten
Preis 29,90 Euro
Verlag
Datum VÖ März 2004
ISBN 3-88799-068-4

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Der Katalog zur Ausstellung Stanley Kubrick versammelt Autoren aus den Bereichen Film- und Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Fotografie, Architektur, Design und Musik. Er bietet übergreifende Beiträge und deckt zugleich alle Filme Kubricks ab. Interviews sowie umfangreiches Bild- und Dokumentarmaterial aus dem Nachlass ergänzen die wissenschaftlichen Texte. Ein ausführlicher Datenteil mit Filmografie und Diskografie vervollständigt die Publikation.
Mit Grußworten von Martin Scorsese und Christiane Kubrick und einem Vorwort von Jan Harlan.

Eingangs widmen sich Alexandra von Stosch und Rainer Crone den fotografischen Arbeiten des jungen Kubrick, während Bernd Kiefer vergleichend das filmische Frühwerk analysiert. Wilhelm Roth erklärt die politische Diskussion um PATHS OF GLORY, Winfried Günther untersucht Kubricks visuelle Handschrift in der "Auftragsproduktion" SPARTACUS und Sabine Nessel stellt die Frage "How did they ever make a movie of Lolita?"
Boris Hars-Tschachotin beleuchtet den War Room in DR. STRANGELOVE OR: HOW I LEARNED TO STOP WORRYING AND LOVE THE BOMB und interviewt dazu ausführlich Ken Adam, während Daniel Kothenschulte die am Set entstandenen Fotografien von Weegee vorstellt. Design und Branding in 2001: A SPACE ODYSSEY sind die Themen zweier Beiträge von Volker Fischer und Bernd Eichhorn; zusätzlich berichtet Kubricks langjähriger Mitarbeiter Anthony Frewin über einen verworfenen Prolog.
Thomas Elsaesser stellt Kubrick in einem Essay als "evolutionären Bild-Ingenieur" vor und verweist dabei auf A CLOCKWORK ORANGE, dessen "Sprache der Gewalt" Marisa Buovolo anhand des Kostümdesigns interpretiert. Einer kunsthistorischen Analyse von BARRY LYNDON durch Ralf Michael Fischer folgen zwei Beiträge zu THE SHINING: Ursula von Keitz rekonstruiert mittels der verschiedenen Drehbuchentwürfe die Adaption der Romanvorlage von Stephen King, und der finnische Architekt Juhani Pallasmaa widmet sich den labyrinthischen Räumen des Overlook-Hotels.
Das Wesen des Krieges, um das Kubrick so oft kreist, untersucht Georg Seeßlen in FULL METAL JACKET. Hans-Thies Lehmann beschreibt das "Film-Theater" EYES WIDE SHUT und Edgar Reitz schildert seine außergewöhnliche Arbeit als Synchronregisseur an Kubricks letztem Film. Die nicht realisierten Projekte Napoleon und Aryan Papers werden von Eva-Maria Magel und Ronny Loewy erstmals anhand von Unterlagen aus dem Nachlass dargestellt, und Chris Baker erinnert sich, wie er für Kubrick Entwürfe zu A.I. ARTIFICIAL INTELLIGENCE zeichnete, die später in Steven Spielbergs Version eingingen.
Zwei Aufsätze von Christian Appelt und Bernd Schultheis über Kubricks innovativen Einsatz von Kameratechnik und von Filmmusik beschließen den Katalog.

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