| Autoren | C. Schnauber (Hrsg.) |
| Rolf. Aurich (Hrsg.) | |
| Wolfgang Jacobsen (Hrsg.) | |
| Seiten | 512 Seiten |
| Preis | 49.80 Euro |
| Verlag | Joris Verlag |
| Datum VÖ | 2003 |
| ISBN | 3-931321-74-6 |
"Er war ein wahrer Meister. Gefürchtet für sein Temperament und seine völlige Hingabe beim Regieführen, die ihn und sein Team in ständiger Aufruhr hielt. Er war die Inkarnation des Perfektionisten", sagte Robert Siodmak einmal über seinen Regiekollegen, dem die Internationalen Filmfestspiele die Retrospektive der 51. Berlinale im Jahre 2001 widmen.
DR. MABUSE, DER SPIELER, DIE NIBELUNGEN und METROPOLIS sind die frühen Filme des Regisseurs und Drehbuchautors Fritz Lang, die mit ihrer radikalen Ästhetik und einem visionären Anspruch zu Meilensteinen der Filmgeschichte wurden.
Nach aufwendiger Recherchearbeit liegt nun diese umfangreiche dreisprachige Monografie vor, die ganz neue Schlaglichter auf Leben und Werk dieses widersprüchlichen Künstlers wirft. Bislang unbekanntes Material aus Fritz Langs Nachlass wurde für diesen Band gesichtet. Sein gesamtes Wirken, das sich zwischen Berlin, Paris und Hollywood abspielte, wird ausführlich biografisch gewürdigt. Ein wichtiges Thema sind dabei seine oft schwierigen Beziehungen zu Weggefährten und Kontrahenten wie Bert Brecht, Egon Erwin Kisch, Peter Lorre, Marlene Dietrich, Theodor W. Adorno u.v.a., die anhand von Aktenmaterial, Briefen, Tagebüchern und Fotos rekonstruiert werden.
Dieser aufwendige und reich bebilderte Band revidiert viele Urteile über diesen talentierten Selbstinszenierer Fritz Lang, die nun neu geschrieben werden müssen.