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MARLON BRANDO - DER VERSILBERTE REBELL

MARLON BRANDO - DER VERSILBERTE REBELL
Autor Jörg Fauser
Seiten 200 Seiten
Preis 19,50 Euro
Verlag Alexander Verlag, Berlin
Datum VÖ März 2004
ISBN 3-89581-113-0

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Marlon Brando, am 3. April 1924 in Nebraska geboren, feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Brando erhielt 1943 in New York zum ersten Mal Schauspielunterricht und besuchte das legendäre Actors Studio von Lee Strasberg. 1947 gelang ihm der Durchbruch als Theaterschauspieler in der Broadway-Premiere von Tennessee Williams' Bühnenstück Endstation Sehnsucht. Brando spielte Stanley Kowalski und wurde zum Bühnenstar. Das Stück wurde später von Elia Kazan verfilmt. Der Film wurde ein Welterfolg und leitet die internationale Filmkarriere Brandos ein. Es folgten Hauptrollen u. a. in Kazans Die Faust im Nacken (1954), für den er seinen ersten Oscar erhielt. Für die Darstellung des Don Vito Corleone in Francis Coppolas Mafiafilm Der Pate (1972) wurde er erneut mit einem Oscar bedacht. Großen Erfolg hatte Brando u. a. in Der letzte Tango in Paris (1973) unter der Regie von Bernardo Bertolucci, und er brillierte in Francis Ford Coppolas Apocalypse Now (1979).

PRESSESTIMMEN
Jörg Fauser, 1978
Es ist ein Buch für Kinogänger, die keine Idole mehr brauchen, sondern einen Hauch von Leidenschaft, von Tapferkeit und Größe. Und manchmal auch den Glanz von Silber. Sicher: ''n bißchen Tabak und 'ne Tasse Kaffee, was braucht der Mann mehr?' sagt Johnny Guitar; wohlan. Aber vielleicht auch hin und wieder, wenn die Nächte länger werden, einen Schnaps mit dem Kaffee, und etwas Silber in die Nächte. [...] Ich habe in Brando immer einen Rebellen gesehen - eine sicher naive Betrachtungsweise; was ist schon ein Rebell? In einer Welt, in der es von Revolutionären nur so wimmmelt, ist der Rebell der Mann von gestern, der Konservative. Mag sein. Bei soviel Menschen von heute wirkt auch die Erde wie von gestern, und - wie Brando - halte ich es im Zweifelsfall mit der Erde.

Rudolf Herfurtner
Eigentlich ist das Buch eher ein Essay über das Rebellentum, über die schwierigen Versuche eines Idols, sich nicht vereinnahmen zu lassen, das Geld zu nehmen und doch den Weg zu gehen, den man für richtig hält.

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